Stadtrat soll Beschluss zum Umbau des Klötzer Tierparks aufheben

„Altmark-Zoo“ vor dem Aus

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30 Tierarten – darunter Rentier, Uhu und Polarfuchs – sieht das kontrovers diskutierte Klötzer Tierpark-Konzept unter anderem vor. Nun steht nicht nur die Studie selbst, sondern auch die gesamte Einrichtung zur Disposition.

Klötze. Sie war von Anfang an umstritten: Die Machbarkeitsstudie für den Klötzer Tierpark, der für mehrere Millionen Euro in einen „Altmark-Zoo“ umgewandelt werden sollte.

Vor allem von Seiten der UWG-Fraktion mit ihren aus den dörflichen Ortsteilen Klötzes stammenden Mitgliedern gab es Gegenwind, während die Stadträte aus der Klötzer Kernstadt für die Idee Feuer und Flamme waren. Passiert ist seit dem umstrittenenen Beschluss im Herbst 2013 nichts. Jetzt scheint der „Altmark-Zoo“ gestorben. Der Hauptausschuss am 23. März und der Stadtrat am 6. April sollen über die Aufhebung des Tierpark-Beschlusses entscheiden. Die Verwaltung sieht keine Chance, für das Projekt Fördermittel einzuwerben.

Und die gestern veröffentlichte Beschlussvorlage geht noch weiter: Notwendige bauliche Sanierungen können nicht länger verschoben werden, deshalb muss sich der Stadtrat grundsätzlich zum weiteren Bestand des Tierparks positionieren. Nach einem neuen Säugetiergutachten ist die Anzahl der zu haltenden Tiere zu reduzieren.

Von Monika Schmidt

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