Alte Rutsche ans Planschbecken

Wegen einiger Frostschäden ist die Saisonvorbereitung im Kunrauer Freibad in diesem Jahr etwas aufwändiger als in den Vorjahren. Unter anderem müssen einige Fliesen neu befestigt werden.

Kunrau - Von Monika Schmidt. „In der Badeanstalt geht es langsam los“, informierte Uwe Bock seinen Ortschaftsrat. Einige Frostschäden sind im Kunrauer Freibad aufgetreten, die vor Saisonbeginn behoben werden müssen. Besonders betroffen war die Herrentoilette. „Das Wasser war wohl nicht ganz raus“, vermutete Uwe Bock, weshalb dort ein Schaden entstehen konnte. Zudem berichtete er, dass im Planschbecken einige Fliesen hochgefroren sind, die in den nächsten Tagen ersetzt werden sollen. Schäden sind außerdem an der Treppe zum Becken entstanden, dort müssen auch Fliesen neu befestigt werden. „Es ist etwas mehr passiert durch den strengen Winter als in den Vorjahren“, bilanzierte Uwe Bock.

Zum Saisonbeginn ist geplant, die alte Rutsche am Planschbecken zu befestigen. Sie wurde in der vergangenen Saison durch eine etwas größere Rutsche aus Brome ersetzt. Durch die kaputten Fliesen im Planschbecken ergebe sich eine günstige Gelegenheit, die Rutsche zu befestigen, sah Uwe Bock am Schaden auch etwas Positives. Dort, wo die Fliesen weg sind, könnten nun die Bolzen für die Rutsche gesetzt werden. „Für die ganz Kleinen ist es gar nicht so verkehrt, dass sie die Rutsche nutzen können, wenn sie sich noch nicht ins Nichtschwimmerbecken trauen“, erklärte der Kunrauer Ortsbürgermeister.

Zur Saisonvorbereitung wurde mit Technik aus Klötze der Rasen in der Badeanstalt aufgefrischt und vertikutiert. Nur das Düngen müsse noch von den Kunrauer Gemeindearbeitern übernommen werden. So ganz zufrieden war Uwe Bock mit den Ergebnissen des Einsatzes aber nicht. „Es ist nicht so viel Moos rausgekommen, wie wir gehofft hatten. Deshalb müssen wir wohl mit der Düngerkiste noch einmal nachhelfen“, kündigte er an.

Von dem jüngsten Sturm, der in Kunrau eine Menge Schaden anrichtete, blieb auch die Badeanstalt nicht verschont. So fielen einige Pappeln um. Außerdem kippte der Zaun zum Nachbargrundstück um. Gemeinsam mit den Eigentümern soll überlegt werden, wie der Zaun bis zum Saisonbeginn ausgebessert werden kann. Uwe Bock regte an, den Zaun beispielsweise mit Efeu umranken zu lassen, um ihn nicht so angreifbar für Windböen zu machen.

Bis zum Beginn der Badesaison bleibt also noch einiges zu tun in der Kunrauer Badeanstalt. Ziel ist es, um den 15. Mai herum das Bad zu öffnen. Das hängt allerdings auch von der allgemeinen Wetterlage an diesem Zeitpunkt ab. „Wenn es kalt bleibt, können wir nicht aufmachen“, machte Uwe Bock deutlich.

Die Eintrittspreise bleiben so wie im Vorjahr. Um das Bad langfristig erhalten zu können, „müssen wir daran arbeiten, dass wir so wenig Kosten wie möglich haben“, betonte Uwe Bock mit Blick auf die Bäder in anderen Einheitsgemeinden, die nach der Gebietsreform geschlossen werden sollen.

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