Beton für die Bänke muss erst aushärten

Absperrband sorgt für Verwunderung – Einfache Erklärung der Stadt

Die mit Flatterband gesperrten Bänke riefen bei den Passanten der Fliederallee Verwunderung hervor. Sobald der Beton im Boden gehärtet ist, sollen die Sitzgelegenheiten freigegeben werden. 
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Die mit Flatterband gesperrten Bänke riefen bei den Passanten der Fliederallee Verwunderung hervor. Sobald der Beton im Boden gehärtet ist, sollen die Sitzgelegenheiten freigegeben werden.

Klötze – „Darf man sich wegen Corona jetzt nicht mal während des Spazierengehens auf den Bänken ausruhen?“ Das ist die Frage, die einige Naturliebhaber beschäftigte, die regelmäßig von der Fliederallee in Klötze den Ausblick auf die Stadt genießen.

Die Bänke sind mit rot-weißem Absperrband umwickelt. Sogar der Zugang zu einer Bank ist durch das Flatterband versperrt, das zwischen zwei Baumstämmen gespannt wurde.

Da liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Schildbürgerstreich handelt. Dem ist aber nicht so, wie der Hauptamtsleiter in der Klötzer Stadtverwaltung, Matthias Reps, auf Nachfrage erklärt. Die Fliederallee sei ein Aushängeschild für den Naturschutz in der Region und ein beliebter Spazierweg. Da die früheren Bänke bereits stark verwittert waren, seien diese nun erneuert worden. Um die Bänke fest installieren zu können, wurden Betonfundamente im Boden geschaffen, auf denen die Sitzgelegenheiten verankert sind.

„Die Bänke sind nur so lange gesperrt, bis der Beton im Boden richtig ausgehärtet ist, was bei dieser Witterung allerdings etwas länger dauert“, erklärt Matthias Reps. Sobald der Beton gehärtet sei, sollen die Bänke freigegeben werden.

Neu installiert wurden an der Fliederallee übrigens auch Papierkörbe, damit Abfälle dort und nicht in Feld und Flur entsorgt werden. (Von Meike Schulze-Wührl)

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