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Böckwitzer Museumssaison startet im Februar

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Von: Monika Schmidt

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Eine Ausstellung in einem Museum zeigt Gegenstände aus der Zeit der deutsch-deutschen Teilung
Das Grenzmuseum in Böckwitz öffnet ab Februar einmal im Monat sonntags. © Wolfram Weber

Ab Februar startet in Böckwitz die neue Saison im Grenzmuseum. Geöffnet ist die Ausstellung einmal im Monat, am dritten Sonntag.

Böckwitz – „Es ist für alle Vereine eine schwierige Zeit. Umso stolzer sind wir, dass sich unsere Mitgliederzahl inzwischen auf 70 gesteigert hat.“ Das sagt Inga Ludwig vom Vorstand des Böckwitzer Museumsvereins im AZ-Gespräch. Coronabedingt konnte der Verein nach seiner Neugründung Ende 2019 nicht so durchstarten, wie sich vor allem die neuen Mitglieder das gewünscht haben. Zwei Jahre mit einer reduzierten Besucheröffnung liegen bereits hinter dem Verein. Und auch für 2022 wird nur sehr zurückhaltend geplant. In diesem Jahr wird es – unabhängig von den Coronabeschränkungen – Veränderungen bei der Museumsöffnung geben. Darauf haben sich die Mitglieder bereits verständigt. Das Museum für Grenze und Landwirtschaft in Böckwitz öffnet ab Februar nur noch einmal im Montag, und zwar jeden dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Neu ist damit zum einen, dass die Saison bereits im Februar startet und planmäßig bis Oktober laufen soll. Und zum anderen, dass nicht mehr an jedem Sonntag während der Saison geöffnet sein wird. „Wir machen das alles ehrenamtlich“, erinnert Inga Ludwig. Und die Motivation der Mitglieder beim Museumsdienst ist höher, wenn sich auch Besucher einfinden. Das ist nicht an jedem Sonntag der Fall gewesen, deshalb sollen die Öffnungszeiten nun komprimiert werden.

„Die Besucherzahl hat an den einzelnen Öffnungstagen extrem geschwankt“, erklärt Inga Ludwig. Außerdem möchte der Museumsverein sein Gelände mehr als eine Begegnungsstätte sehen. „Das soll auch ein Treffpunkt für Einheimische sein“, erklärt Inga Ludwig. Diese kommen normalerweise nicht während der normalen Öffnungstage ohne Programm. Deshalb geht der Verein auch hier in diesem Jahr einen neuen Weg: Der dritte Sonntag im Monat, an dem das Museum für Besucher geöffnet ist, soll stets mit einem interessanten Programmpunkt umrahmt werden. Zunächst sind – auch coronabedingt – vor allem Außen-Aktivitäten wie Radtouren und Wanderungen geplant. Doch der Vorstand plant auch, an jedem Sonntag im Museum ein kleines Schmankerl für die Besucher anzubieten. Von gemeinsamen Backaktionen bis zu Buchlesungen und Vorträgen reichen die Ideen, die aber noch konkreter untersetzt werden müssen.

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