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Frontalcrash beim Überholen einer Radfahrerin

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Von: Hanna Koerdt

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Der zerstörte BMW nach einem Unfall zwischen Packebusch und Lohne
Ein VW Transporter und ein BMW stießen auf der L12 zwischen Packebusch und Lohne frontal zusammen, als der VW-Fahrer eine Radfahrerin überholte. © Hanna Koerdt

Zu einem schweren Unfall zwischen Packebusch und Lohne kam es am Donnerstagvormittag, 24. Februar 2022. Ein Transporter und ein BMW stießen beim Überholen einer Radfahrerin frontal zusammen.

Packebusch – Der 45-jährige Fahrer eines VW-Bullis war um 11.10 Uhr aus Richtung Lohne in Richtung Packebusch unterwegs. Kurz vor einer leichten Kurve fuhr er hinter einer 72-jährigen Frau auf einem Fahrrad, die ebenfalls in Richtung Packebusch unterwegs war.

Laut Angaben der Polizei überholte der Transporter die Radfahrerin. Noch bevor er sich wieder auf der rechten Fahrbahnseite einordnen konnte, kam ihm auf der linken Fahrspur ein BMW, den ein 37-Jähriger lenkte, aus Richtung Packebusch entgegen. Die beiden Fahrzeuge, in denen sich jeweils nur die beiden Fahrer befanden, stießen trotz Vollbremsungen frontal zusammen.
Der Fahrer des VW-Transporters war eingeklemmt und musste mit einem Spreizer und einer Schere aus seinem Fahrzeug durch die Feuerwehrleute befreit werden. Beim BMW-Fahrer reichte es, den Gurt zu durchtrennen, um ihn aus seinem Auto zu bergen. Beide Fahrer waren schwer verletzt, aber ansprechbar, wie die Polizei vor Ort informierte. Der Fahrer des Transporters wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Magdeburg gebracht, den BMW-Fahrer brachte ein Rettungswagen in das Altmark-Klinikum nach Gardelegen. Die Radfahrerin blieb unverletzt.

Am Einsatzort waren neben der Besatzung des Hubschraubers der Luftrettung auch die Einsatzkräfte der beiden Rettungswachen in Kahrstedt und Arendsee, die die Unfallopfer versorgten. Ebenfalls waren 20 Feuerwehrleute der Feuerwehren Packebusch, Kalbe, Kleinau und Dessau am Unfallort. Sie befreiten die Fahrer und mussten auch auslaufende Betriebsstoffe binden, die aber nicht ins Erdreich gelangten.

An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der nach Einschätzung der Polizei bei insgesamt etwa 10 000 Euro liegt. Sie wurden abgeschleppt. Wegen der Bergungsarbeiten am Unfallort war die L 12 auf diesem Abschnitt bis etwa 14 Uhr, also für rund drei Stunden, für den Verkehr gesperrt.

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