„Würdigung für die Kameraden“

Zwei neue und drei alte Feuerwehrfahrzeuge offiziell übergeben

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Die neuen Fahrzeuge wurden am Sonnabend in den Dienst für Kalbe und Karritz/Neuendorf genommen.

Kalbe. Es sei „eine Würdigung der Stadt für die Kameraden und für das, was sie für die Bürger und die Stadt leisten“, erklärte Bürgermeister Karsten Ruth bei der Übergabe der zwei neuen Feuerwehrfahrzeuge.

Der Schlauchwagen (SW) mit Truppbesatzung und 2000 Meter langem Schlauch sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) 1625 wurden am Sonnabend gemeinsam mit den Feuerwehrmitgliedern in den Dienst gestellt sowie drei Feuerwehrfahrzeuge aus dem Dienst genommen.

Nach der Übergabe schauten sich die Anwesenden die neuen Fahrzeuge an.

Der SW 2000 wurde Ende August aus Heyrothsberge für die Kalbenser Feuerwehr abgeholt, dort wurde er beim Institut für Brand- und Katastrophenschutz (IBK) für Ausbildungszwecke genutzt, erklärte Kalbes Ortswehrleiter Ramón Rulff, der auch die Fahrzeugschlüssel von Karsten Ruth entgegennahm. Das TLF 1625 war vorher, so der Ortswehrleiter weiter, bei der Feuerwehr in Haldensleben und wurde dort Anfang Juni abgeholt, denn Kalbe war Höchstbietender für das Fahrzeug, welches nun im Einsatz für die Löschgruppe Karritz/Neuendorf sein wird. Dafür übergab Karsten Ruth die Schlüssel symbolisch an den zuständigen Löschgruppenführer, Thomas Kusch.

Die Anschaffung dieser beiden Fahrzeuge sei auch eine Reaktion darauf, was im Sommer war, erklärte Ramón Rulff. Für die zahlreichen Einsätze wurde viel Wasser benötigt und dabei wurde deutlich, dass die Löschwasserversorgung auf dem Land nicht optimal ist.

Zuvor wurden drei Fahrzeuge offiziell außer Dienst für die Kalbenser Wehr gestellt. Zum einen das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze (LF 16 TS) sowie ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF), was von den Winkelstedtern zukünftig genutzt wird und an Wehrleiter Uwe Ritzmann übergeben wurde, außerdem ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), welches nun von den Kakerbecker Feuerwehrmitgliedern eingesetzt wird. Getauscht oder außer Dienst gestellt wurden die Fahrzeuge, weil beispielsweise das LF 16 TS für die Kalbenser aufgrund von Umstrukturierungen „nicht mehr gepasst hat“, so Ramón Rulff.

Karsten Ruth wünschte sich, dass die neuen und alten Fahrzeuge möglichst „wenig zum Einsatz kommen“, und wenn doch, dass die Einsatzkräfte „mit den Fahrzeugen immer wieder heil hin und wieder zurückkommen“.

Von Ina Tschakyrow

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