Stadtwehrleitung beriet Investitionen für Feuerwehren der Einheitsgemeinde

Zwei Fahrzeuge sollen in Kalbe gekauft werden

Statt eines Tanklöschfahrzeugs, das bis 2018 in Badel verwendet wurde, soll für die Badeler Feuerwehr ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (Bild) gekauft werden. Damit wäre die Ausstattung laut Jörg Kämpfer gut aufgestellt.
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Statt eines Tanklöschfahrzeugs, das bis 2018 in Badel verwendet wurde, soll für die Badeler Feuerwehr ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (Bild) gekauft werden. Damit wäre die Ausstattung laut Jörg Kämpfer gut aufgestellt.
  • Hanna Koerdt
    vonHanna Koerdt
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Zum ersten Mal im neuen Jahr tagte am vergangenen Donnerstag die Kalbenser Stadtwehrleitung. Denn in Vorbereitung des Stadtrates, der sich heute Abend um 19 Uhr im Kulturhaus trifft, musste die Investitionsliste der Feuerwehren beraten werden.

Kalbe – Die Feuerwehrliste, die mit 382 800 Euro zu Buche schlug, wurde bereits im Bau- sowie im Hauptausschuss angesprochen, mit der Hoffnung, dass es hier Einsparpotenzial gebe. Denn es blieb auch nach zweiter Beratung der Investitionsliste der Einheitsgemeinde noch ein Defizit von 25 200 Euro. Bei der Feuerwehrversammlung „haben wir die Finanzen noch mal sortiert“, erklärt Kalbes Stadtwehrleiter Jörg Kämpfer.

Sehr viel gekürzt werden konnte allerdings nicht, es müsste allerdings ausreichen, damit der Investitionsplan aufgeht. Denn einige größere Anschaffungen sind für die Arbeit der Feuerwehren notwendig. „Wir machen in diesem Jahr die Ausschreibung für ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug für Badel“, erklärt Jörg Kämpfer. Ursprünglich sollte ein Tanklöschfahrzeug für Badel gekauft werden. Denn dort fiel der Tanker im Sommer 2018 durch einen Motorschaden dauerhaft aus. 2019 wurde ein Tanklöschfahrzeug ersatzweise geleast. Im selben Jahr wurde für Kakerbeck ein Hilfeleistungslöschfahrzeug angeschafft. „Wir sind unsere Fahrzeugkonzeption dann noch mal durchgegangen. Wegen der Beschaffung des HLF in Kakerbeck haben sich die Karten neu gemischt“, erklärt Kämpfer, und als Resultat habe sich ergeben, dass es für Badel ausreiche, statt eines Tanklöschfahrzeugs ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit einem Wassertank mit Fassungsvermögen von 2500 oder 3000 Litern zu kaufen. „Dann sind wir diesbezüglich laut Analyse gut ausgestattet“, erklärt Kalbes Stadtwehrleiter, „sogar etwas besser als vor dem Ausfall des Badeler Fahrzeugs“.

Gekauft wurde Ende des vergangenen Jahres für den Standort Kakerbeck auch ein Mannschaftstransportfahrzeug, welches in diesem Jahr noch zusätzlich ausgestattet werden muss, so Kämpfer, und es soll noch ein weiteres für Packebusch gekauft werden. „Beide sind Ersatzanschaffungen für ausgediente Fahrzeuge“, erklärt Jörg Kämpfer.

Die Anschaffungen der Fahrzeuge sind die größten Positionen der Liste. Funkgeräte wurden bereits im vergangenen Jahr angeschafft, Kleidung und Ähnliches sind generell nicht Bestandteil dieser Liste.

Diskutiert wurde bei der Stadtwehrleitersitzung auch die Problematik der Wasserversorgung. Im Bauausschuss standen zunächst sieben zu bauende Löschbrunnen auf der Investitionsliste der Stadt. Im Hauptausschuss erklärte Thomas Kräuter, dass nach Prüfung der Risikoanalyse in diesem Jahr prioritär Löschbrunnen in Faulenhorst, Wustrewe und in Jemmeritz oder Kakerbeck zu bauen seien. „Wir geben eine Empfehlung ab und bitten den Stadtrat, die Risikoanalyse zu beachten und nach dieser Prioritätensetzung zu handeln“, sagt Jörg Kämpfer. Diese deckt sich mit der Prioritätensetzung, die Thomas Kräuter im Hauptausschuss vorgeschlagen hat.

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