+++ Update: Bewohner hantierte mit Sturmfeuerzeug / 21 Einsatzkräfte vor Ort

Zierau: Brennendes Sofa ruft Brandschützer auf den Plan

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Unter schwerem Atemschutz wurde die Couch nach draußen transportiert.

pm/mih/mb Zierau. Ein brennendes Sofa war der Grund, das am Dienstagmorgen gegen 9.40 Uhr die Sirenen der Feuerwehren aus Badel, Güssefeld, Zierau, Jeggeleben, Zethlingen und Kalbe ertönten. Das Ganze ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus, Dorfstraße 12.

+++ Update, 15.10 Uhr:

Um 9.41 Uhr wurde ein Brand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Vor Ort ergab sich folgende Lage. Ein Bewohner entzündete nach eigenen Angaben in seinem Raucherzimmer versehentlich beim Hantieren mit einem Sturmfeuerzeug sein Sofa.

Er versuchte vergeblich, das Feuer selbst zu löschen. Schließlich alarmierte er die Feuerwehr, deren Kameraden den Brand dann schnell löschen konnten. Das Feuer hat nicht auf das Gebäude übergegriffen. Die Feuerwehr räumte die betreffenden Möbelstücke aus dem Haus. Der Schaden im durch den Rauch und das Feuer stark betroffenen Zimmer beläuft sich auf ca. 5000 Euro. Weitere Räume sind nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Der betreffende Wohnungsinhaber wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Altmarkklinikum Gardelegen gebracht.

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Erstmeldung:

Schnell waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort und nahmen die Löscharbeiten im Flur des Hauses auf, wo das Sofa stand und langsam vor sich hin brannte.

Zuerst hieß es über die Leitstelle "Altmark" in Stendal, das sich noch zwei Personen im Haus befinden sollen. Beim Eintreffen der Polizei, die gerade im Raum Kahrstedt unterwegs war, hatten die zwei Personen das Haus bereits verlassen. Das Sofa wurde abgelöscht und nach draußen vor das Wohnhaus getragen.

Gleich mehrere Wehren aus dem Umkreis waren in Zierau im Einsatz.

Der Flur wurde ausreichend belüftet und mit der Wärmebildkamera der Brandort nach Glutnestern kontrolliert. Nach gut einer Stunde konnten die Wehren abrücken und die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Im Einsatz waren sechs Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit 21 Einsatzkräften, zwei Polizeifahrzeuge und der Rettungsdienst aus Kahrstedt.

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