Brunauer Ortschaftsrat fordert Tempo 30 und keinen Durchgangsverkehr für die Kleine Dorfstraße

„Das wollen die Bürger nicht“

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Weil es sich an der Kleinen Dorfstraße wegen Schulbussen, Autos von Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen oder abholen, und anderen Fahrzeugen staut, wird nach Lösungen gesucht.

Brunau. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern sowie ein Verbot für den Durchgangsverkehr, aber Anlieger frei fordert der Ortschaftsrat für die Kleine Dorfstraße in Brunau.

Außerdem soll die Straße keine Einbahnstraße werden, denn das „wollen die Bürger nicht“, erklärte Ortsbürgermeisterin Ortrun Cyris.

Diese Ideen empfahlen die Ortschaftsräte bereits bei der vergangenen Sitzung Ende Juni, nun werden sie laut der Ortsbürgermeisterin gefordert.

Grund für die Forderungen ist, dass sich der Verkehr an der Kleinen Dorfstraße anstaut, wenn dort morgens und nachmittags die Kinder der dortigen Grundschule in Busse aus- und einsteigen. Zudem werden einige Kinder von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht und wieder abgeholt. Wenn dann noch zusätzliche Fahrer unterwegs sind, ist die Straße schnell verstopft. Dann müssen die Busse zudem oft seitlich eng fahren, wodurch die Fahrbahndecke beschädigt wird, ebenso durch die landwirtschaftlichen Maschinen. Weil sich an der Straße auch das Feuerwehr-Gerätehaus befindet, ist eine Einbahnstraße problematisch: Die Mitglieder der Feuerwehr müssten mit ihren Privatfahrzeugen Umwege bei einer Alarmierung fahren.

In den vergangenen Wochen wurden verschiedene Lösungen diskutiert, über die endgültige Entscheidung berät am kommenden Donnerstag der Kalbenser Stadtrat. Dieser hatte bereits Anfang August Tempo 30 und eine Tonnagebegrenzung beschlossen. Über die Möglichkeit einer Einbahnstraße sollten die Ortsräte bei der vergangenen Sitzung am Mittwoch beraten, sprachen sich aber dagegen aus.

Von Ina Tschakyrow

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