Hundebesitzer wünschen sich Hundekotbeutel-Spender und -Mülleimer

Wohin mit der vollen Tüte?

Solche Beutel wie hier an der Hundespielwiese im Gardelegener Bürgerpark können sich einige Hundebesitzer auch für Kalbe vorstellen.
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Solche Beutel wie hier an der Hundespielwiese im Gardelegener Bürgerpark können sich einige Hundebesitzer auch für Kalbe vorstellen.

Kalbe – In den Parks in der Stadt, entlang der Milde und in der Innenstadt – überall gehen Hundebesitzer in Kalbe spazieren. Morgens, mittags und abends wird Gassi mit dem Vierbeiner gegangen, der natürlich auch sein großes Geschäft erledigen muss.

Hundebesitzer haben deswegen oftmals eine Tüte beim Spazieren dabei, um die Hinterlassenschaften des Vierbeiners einzusammeln. Die volle Tüte muss den restlichen Spaziergang mitgetragen werden und kann erst zu Hause entsorgt werden.

Kalbenser äußerten kürzlich, dass sie sich wünschen würden, dass überall dort, wo sie mit ihren Hunden besonders oft Gassi gehen, Spender für Tüten und Mülleimer für die Entsorgung der vollen Tüten aufgestellt werden.

Im Rathaus wurde schon über dieses Thema gesprochen, informiert Kalbes stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Bösener auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Allerdings sind solche Tüten-Spender und Abfallbehälter derzeit nicht vorgesehen. „Wir haben hier vorbildliche Bürger, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde entsorgen“, so Ingrid Bösener. Bisher gab es von den Einwohner auch keine Anfragen dazu, ebenso keine Beschwerden darüber, dass in der Stadt Hundekot herumliege und nicht eingesammelt werde.

In der Nachbar-Einheitsgemeinde Gardelegen gab es beispielsweise in Estedt, Kloster Neuendorf und Letzlingen schon mehrfach Beschwerden, dass Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht einsammeln und die Gehwege entsprechend viele Tretminen haben. VON INA TSCHAKROW

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