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Wieder Einbrecher am Werk

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Spuren roher Gewalt im Eingangsbereich. Zeugen hatten drei verdächtige Männer zuvor an der Raiffeisentankstelle beobachtet. © Osmers

mb/djk Kalbe. Vorsicht Einbrecher! Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen noch unbekannte Täter aufgenommen, die in der Nacht zu gestern in Kalbe ihr Unwesen trieben.

Mit roher Gewalt hatte der oder die Täter in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag offenbar versucht, in eine Tankstelle und in einen Einkaufsmarkt der Mildestadt einzubrechen.

Einer der Tatorte war wieder einmal die Raiffeisentankstelle an der Wernstedter Straße. An der Tankstelle hinterließen die Täter Spuren brachialer Gewalt, bissen sich dort allerdings die Zähne aus. Zeugen hatten zuvor an der Tankstelle drei Männer mit osteuropäischem Akzent bemerkt. Obwohl das Schutzgitter heruntergelassen war, hatten die Täter offensichtlich versucht, sich durch die Eingangstür Zutritt zum Verkaufsraum zu verschaffen. Die Schiebetür wurde dabei von den Tätern komplett zerstört und aus den Angeln gehoben. Die nächste Hürde indes schafften sie nicht. Am Schutzgitter kamen die Täter nicht weiter und zogen schließlich ohne Beute von der Tankstelle ab. Gegen 1.40 Uhr war bei der Polizei die Information über den Einbruch in die Raiffeisentankstelle eingegangen.

Zu dieser Zeit hatte der nahegelegene NP-Markt bereits den ungebetenen Besuch der Dieb hinter sich. Dort löste die Alarmanlage um 1.27 Uhr aus. Am Tatort wurde schließlich festgestellt, dass die dreisten Einbrecher mit roher Gewalt eine Fensterscheibe so schwer beschädigt hatten, dass sie sich Zugang zum Einkaufsmarkt verschafften. Wurden sie durch die Alarmanlage verschreckt? Jedenfalls wurde nach einer ersten Übersicht aus dem Markt nichts entwendet.

An beiden Objekten entstand durch das gewaltsame Vorgehen der Straftäter jedoch ein hoher Sachschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft nun – neben den Hinweisen zu den drei Männern aus Osteuropa – auch auf weitere Zeugen, die Hinweise zu den Taten und Tätern geben können. Zeugen können sich im Revierkommissariat Klötze unter der Telefonnummer (0 39 09) 40 10 melden.

Während der vergangenen Wochen und Monate hatte es in der Mildestadt immer wieder ähnliche Fälle von Einbrüchen oder auch von Einbruchsversuchen gegeben.

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