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Kalbes Stadtverwaltung plant keine weiteren Energieeinsparungen

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Von: Stefan Schmidt

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Feuerwehr bringt Lichter an
Auch die Kalbenser Burg soll wieder beleuchtet werden. © Maik Bock

In der Einheitsgemeinde Kalbe wird auch in diesem Advent die Weihnachtsbeleuchtuhng angemacht.

Kalbe – In manchen Städten soll gespart werden. Bei der Weihnachtsbeleuchtung. Bei Straßenlampen und Ähnlichem. Doch für das Gebiet der Einheitsgemeinde Kalbe schließt Bürgermeister Karsten Ruth weitere Einsparungen bei der Energie aus. „Das können wir unseren Bürgern nicht zumuten“, erklärt er auf Anfrage der Altmark-Zeitung. In Kalbe habe man in den vergangenen Jahren bereits mehrere Maßnahmen ergriffen, Energie einzusparen, betont er. So habe man in den vergangenen Jahren in vielen Orten der Einheitsgemeinde die Straßenbeleuchtung nach und nach auf LED und somit auf Energiesparmodus umgestellt, erinnert Karsten Ruth.

Deshalb gebe es derzeit keine Pläne, beispielsweise bei der Weihnachtsbeleuchtung, zu sparen. Zum einen glaubt Karsten Ruth nicht, dass dadurch viel Geld eingespart werden könne. Zum anderen „sollten wir unseren Einwohnern solche Freuden nicht nehmen“, findet er. Und so soll auch in diesem Advent die Burgruine und der Hausmannturm erleuchtet werden, die Lichterkette am Kulturhaus erstrahlen und am Rathaus wieder der Baum weihnachtlich geschmückt werden.

Auch Ortrun Cyris, die Ortsbürgermeisterin von Brunau und zugleich Vorsitzende des Kalbenser Stadtrates, hält von Einsparungen an der Weihnachtsbeleuchtung in der Einheitsgemeinde Kalbe nichts. „Ein wenig Freude sollte man den Menschen gönnen“, sagt sie. Karsten Ruth pflichtet ihr bei: „Wir werden auch die Dörfer nicht im Dunkeln lassen“, verspricht er, was speziell die Straßenlampen angeht. Es gehe dabei ja auch „um ein gewisses Sicherheitsgefühl der Bürger“, die möglicherweise schon frühmorgens, noch vor Sonnenaufgang, zur Arbeit fahren müssten, ergänzt Ortrun Cyris.

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