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Bürger sollen „ihren“ Kurpark haben

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Von: Ina Tschakyrow

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Ein Bauzaun steht vor der Liebesinsel im Kurpark Kalbe, der gesperrt ist.
So lange der Haushalt ungenehmigt bleibt, werden keine weiteren Maßnahmen im Kurpark in Kalbe durchgeführt. © Hanna Koerdt

Derzeit wartet die Stadt Kalbe auf die Fertigstellung des Konzeptes für die Gestaltung des Kurparks ebenso wie auf eine positive Antwort zu Förderanträgen zur Finanzierung der erforderlichen Beräumung der Parkanlage.

Kalbe – Bürger äußerten kürzlich, dass einige Kalbenser das fertiggestellte Konzept einsehen sollten, um darüber informiert zu sein, ehe das Konzept zur Genehmigung an die zuständige Landesbehörde eingereicht wird. Das Konzept muss denkmalschutzrechtliche Anforderungen erfüllen, damit mit einer Genehmigung dann auch die Umsetzung möglich wird. Damit es den denkmalschutzrechtlichen Anforderungen entspricht, „sind vorrangig die Interessen der Denkmalschutzbehörde zu befriedigen“, sagt Karsten Ruth und weiter: „Die rechtlichen Grundlagen sehen bis hierhin keine Mitwirkungsoptionen der Bürgerschaft vor.“ Es suchen dennoch „alle Beteiligten nach einer Lösung, die zumindest mehrheitlich die Erwartungshaltung unserer Bürger erfüllt und ihnen perspektivisch das Gefühl vermittelt, sie hätten ihren Kurpark wieder zurück erhalten“, informiert der Bürgermeister weiter. Die eingesetzte Projektantin, die das Konzept erstellt, orientiere sich „nah an unserem Eigenentwurf“, so Karsten Ruth weiter. Dieser Entwurf war mit dem Ortschaftsrat Kalbe bereits abgestimmt worden.

„In Anbetracht der noch nicht genehmigten Haushaltssatzung wird es bis dahin auch keine weiteren wahrnehmbaren Maßnahmen im Kurpark Kalbe geben“, ergänzt der Bürgermeister.

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