Baustart in Wernstedt und Klein Engersen / Umleitungen eingerichtet

Vollsperrung ab Montag

Die Ortsdurchfahrt in Klein Engersen wird ab Montag grundhaft saniert. Die Stadt Kalbe und das Land Sachsen-Anhalt teilen sich hierfür die Baukosten. Für die Zeit der Bauarbeiten, die bis in den September andauern sollen, wird die Straße gesperrt. Fotos (2): O. Heymann

Wernstedt/Klein Engersen. Wer in der Einheitsgemeinde nahe den Ortschaften Wernstedt und Klein Engersen unterwegs ist, der muss ab kommenden Montag, 19. Mai, mit erheblichen Verkehrseinschränkungen rechnen.

Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten, die Vollsperrungen der Ortsdurchfahrten Wernstedt und Klein Engersen mit sich bringen. In beiden Fällen wird der Verkehr über Engersen umgeleitet. In Wernstedt wird die Landesstraße (L) 21 auf einer Länge von 570 Metern grundhaft saniert. Hierbei soll der Asphalt erneuert und die Fahrbahn auf sechs Meter verbreitert werden. Neue Geh- und Radwege aus Betonsteinpflaster werden ebenso angelegt, wie Haltebuchten für den Busverkehr. Der Einbau neuer Entwässerungsleitungen und die Wiederherstellung der Vorflutanlagen komplettieren die Baumaßnahme. Die Kosten für dieses Vorhaben von mehr als einer Million Euro teilen sich das Land Sachsen-Anhalt, das rund 705 000 Euro übernimmt, die Stadt Kalbe (314 000 Euro) sowie der Wasserverband Gardelegen, der mit knapp 4000 Euro an dem Projekt beteiligt ist.

In Klein Engersen wird ab Montag an der Ortsdurchfahrt als Teilstück der L 12 auf einer Länge von gut 300 Metern gearbeitet. Hier belaufen sich die Baukosten auf rund 325 000 Euro, die ebenfalls durch das Land und die Einheitsgemeinde Kalbe getragen werden. Das Land übernimmt den Löwenanteil von 235 000 Euro und die Stadt Kalbe ist mit knapp 90 000 Euro an dem Straßenbauvorhaben beteiligt. Insgesamt investiert das Land Sachsen-Anhalt rund 940.000 Euro in die Sanierung und den Ausbau der beiden Ortsdurchfahrten. „Damit leisten wir einen weiteren Beitrag für die Erhaltung unseres Landesstraßennetzes“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel dazu. Die vorhandene Infrastruktur auch für künftige Verkehrsbelastungen zu ertüchtigen, habe Vorrang beim Einsatz der knappen Mittel. Die Arbeiten sollen bis September andauern.

Von Oliver Heymann

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