21 Mitglieder sind im neuen Verein für die Altmark

Verein „AltmarkMacher“ gegründet

Drei Menschen, die einen Vertrag unterzeichnen
+
René Schernikau unterschrieb als Privatperson (v. l.), Holger Neben von der Sparkasse Altmark West und Christa Ringkamp von der Gartenakademie Sachsen-Anhalt als Mitglieder für die Vereinsgründung.
  • Ina Tschakyrow
    VonIna Tschakyrow
    schließen

In Kalbe wurde der Verein „AltmarkMacher“ gegründet. 21 Mitglieder hat der Verein bereits. „AltmarkMacher“ soll den Tourismus und die Wirtschaft fördern.

Kalbe – „AltmarkMacher“ heißt der am Dienstagnachmittag in Kalbe gegründete Verein, der die Regionalentwicklung und Tourismusausrichtung in der Altmark fördern soll. Der Tourismus und die wirtschaftlichen Strukturen sollen gefestigt werden, sagte Michael Ziche, Landrat des Altmarkkreises Salzwedel. Dazu haben sich Unternehmen, Vereine, Verbände, Institutionen und Privatpersonen zusammengeschlossen. Denn die „Kommunen und Landkreise machen kein touristisches Angebot, auch nicht der ART (Altmärkischer Regionalmarketing- und Tourismusverband)“, so Patrick Puhlmann, Landrat des Landkreises Stendal, „sondern Sie“, wie er zu den Anwesenden sagte.

Der Verein hat 21 Gründungsmitglieder. Darunter sind viele Privatpersonen, der Landhof Neulingen, die Wirtschaftsjunioren, Privatpensionen, ein Hotel, „Fachkraft im Fokus“, der Bauerverband Altmarkkreis Salzwedel sowie Stendal, das Theater der Altmark, Unverpackt Stendal und der Freundeskreis Ökodorf.

Die Vorsitzende des Vereins ist Amanda Hasenfusz, Betreiberin einer Herberge, aus Dahrendorf. Ihr Stellvertreter ist Eike Trumpf, Betreiber einer Pension in Krusemark. Andreas Gaebler ist der Schatzmeister, Digitalisierungs- und Compliance-Berater aus Stendal. Beisitzer sind Verena Schlüsselburg, die als Privatperson in den Verein trat, und Burkhard Bannier, Besitzer des „Deutschen Hauses“ in Arendsee. Als Kassenprüferin wurde Christa Ringkamp gewählt. Die Geschäftsstelle des Vereins befindet sich in Tangermünde, dort, wo auch die Geschäftsstelle des ART ist. Der Verein „AltmarkMacher“ soll den ART in seinem strategischen Vorhaben unterstützen.

Neben der Wahl des Vorstandes wurde unter anderem auch die Vereins- und Beitragssatzung beschlossen. Hierzu gab es von einigen Anwesenden Kritik bezüglich Steuerbegünstigungen, die aufgrund dessen, dass es sich bei dem Verein um einen Förderverein handelt, aber geklärt werden konnten. Kritisiert wurde auch die Höhe des Beitrages, der 200 Euro beträgt, was für manche Privatperson zu hoch ist.

Dem Verein „AltmarkMacher“ können sich zukünftig weitere Interessierte anschließen.

Bei einem weiteren Treffen, welches möglichst noch in diesem Jahr stattfinden soll, sollen die gemeinsamen Themen für die nächsten Jahre besprochen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare