Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt feierte 20-jähriges Bestehen / Beeindruckende Erfolgsgeschichte

„Unsere Stärke sind unsere Mitarbeiter“

Viele Partner der Arbeiterwohfahrt waren der Einladung gefolgt und lauschten der AWO-Führungsriege, die die beeindruckende Entwicklung des Verbandes Revue passieren ließ. Fotos (3): Osmers

Kalbe. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) der Altmark ist erwachsen geworden. Mittlerweile kann der Sozialdienstleister auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Grund genug, um das Jubiläum gebührend zu feiern.

Dazu hatte der AWO-Kreisverband gestern zahlreiche Geschäftspartner aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung in das Kalbenser Kulturhaus eingeladen.

Im Rahmen einer Feierstunde hörten die Gäste nicht nur Musik, Festreden und viele Dankesworte, sondern erfuhren auch vom beeindruckenden Werdegang der Arbeiterwohlfahrt, die 1991 in Gardelegen von einer Hand voll Enthusiasten gegründet worden war und als Kreisverband inzwischen 80 Mitarbeiter in sechs Ortsvereinen zählt. Längst hat sich die AWO nicht nur bei der ambulanten Pflege, der Betreuung über Gernerationsgrenzen hinweg sowie in der Sucht- und Drogenberatung als stabiler Partner der Sozialämter, Politiker und Familien einen Namen gemacht. AWO-Vorsitzender Chrsitoph Neumann sowie die beiden Geschäftsführerinnen Britta Fischer und Kerstin Volber nutzten den Geburtstag zu einem Rückblick und ließen die mitunter stürmische Entwicklung der Arbeiterwohlfahrt noch einmal Revue passieren.

„Unsere Stärke sind unsere Mitarbeiter, mit denen wir in der Altmark arbeiten können“, betonte Neumann gleich zu Beginn der Feierstunde und erinnerte dann an die Anfangszeit, als die AWO-Gründer nach der Wende den Mut bewiesen, „Verantwortung für die Menschen um uns herum“ zu übernehmen.

In den folgenden Jahren ging es beim anerkannten Träger der Wohlfahrtspflege Schlag auf Schlag. Die AWO fasste in Salzwedel Fuß, übernahm in Kalbe die Kindertagesstätte „Pünktchen“, baute den Jugendklub „Kroko“ auf. Es folgten Gründungen der Seniorenbegegnungsstätte und der Schüler-Tagesgruppen in Gardelegen und Kalbe. Im rekordverdächtigem Tempo wurde die Sozialpädagogische Familienhilfe gegründet. 1996 kam eine eigene Geschäfsstelle hinzu, bald auch die Begegnungsstätte in Arendsee, Altmersleben das Kleinstheim „Arche Noah“ in Altmersleben und die Schulsozialarbeit. Nach der Übernahme des Klötzer Jugendklubs „Corner“ übernahm die AWO schließlich den Jugendintegrationsdienst in Stendal und die Begegnungsstätte in Tangermünde.

Landrat Michael Ziche würdigte das Engagement. „Die AWO ist für uns ein wichtiger und stabiler Partner“, sagte Ziche. Warme Worte gab es auch vom AWO-Landesgeschäftsführer Wolfgang Schuth, der zudem den langjährigen persönlichen Einsatz von Christoph Neumann mit einem kleinen Präsent honorierte.

Von Dirk Osmers

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