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Trotz zusätzlicher Arbeiten in Neuendorf am Damm im Zeitplan

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Von: Ina Tschakyrow

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Straßenarbeiten
Seit Mai wird in Neuendorf am Damm die Straße saniert. Ab 7. September soll voraussichtlich das Asphaltieren beginnen. © Maik Bock

Seit Anfang Mai ist die Ortsdurchfahrt Neuendorf am Damm für den Verkehr gesperrt, da mit den Sanierungsarbeiten begonnen wurde. Wie ist der Stand der Baumaßnahme und welche Bauarbeiten wurden bisher durchgeführt?

Neuendorf am Damm – Die alte Asphaltschicht wurde bis Anfang Mai entfernt. Der Regenwasserkanal und die Vorflutleitung mit Schächten wurde bis Juni unter Berücksichtigung parallel in kurzen Abständen verlaufender Gasleitungen verlegt. Weiterhin wurde bis Ende Juli die Rigole als Drainageleitung zur Entwässerung der Mulden auf einer Länge von 400 Metern verlegt. Im Fahrbahnbereich wurde bereits die Frostschutzschicht eingebaut, teilt Meike Portius, Regionalbereichsleiterin der Landesstraßenbaubehörde Regionalbereich Nord, auf Anfrage der Altmark-Zeitung mit. „Zur Zeit erfolgt das Setzen der Hochborde auf Lücke sowie das Setzen von Schlitzrinnen“, ergänzt sie. Die Bushaltestellen werden beidseitig errichtet. Voraussichtlich ab dem 7. September beginnt der Einbau der Asphaltschicht, informiert Meike Portius. Danach werden die Entwässerungsmulden gebaut und auf diesen Flächen anschließend Rasenansaat verteilt sowie erforderliche Restarbeiten erledigt.

Derzeit liegt die Baumaßnahme im Zeitplan, es gibt allerdings zusätzliche Bauarbeiten, die den Bauablauf aber nicht verzögern, teilt Meike Portius mit. Laut ihr werde das geplante Bauende am 30. September eingehalten.

Zusätzliche Bauarbeiten

Als zusätzliche Bauarbeiten mussten im Fahrbahnbereich teilweise baugrundverbessernde Maßnahmen durchgeführt werden. „In Vorbereitung der Asphaltarbeiten ab Anfang September wird ein Abschnitt der innerörtlichen Umfahrung verlegt. Dafür wird temporär, aus Richtung Kalbe kommend, vor der Bebauung eine Baustraße über einen Acker geführt“, erklärt Meike Portius. Weiterhin erhält der Anbindungsbereich der L 21 an die L 27 eine neue Deckschicht, „da die vorhandene an vielen Stellen Schäden aufweist“, so die Regionalbereichsleiterin weiter. Diese Deckschicht wird erneuert, wenn auch die Deckschicht der Ortsdurchfahrt eingebaut wird.

Aufgrund kleiner Änderungen im laufenden Baugeschehen werden die Gesamtkosten voraussichtlich etwa 877.000 Euro betragen.

Dank an Feuerwehr

Während der Bauarbeiten wird der Zustand der vorhandenen Lindenallee „ständig durch einen Umweltbaubegleiter geprüft“, sagt die Regionalbereichsleiterin. Die schützenswerte Lindenallee wird regelmäßig von Mitgliedern der örtlichen Feuerwehr gewässert, wofür sich Meike Portius bedankt.

Die Straßenbauarbeiten mussten zudem mit Arbeiten am Breitbandnetz und am Trinkwassernetz abgestimmt werden.

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