Weniger Einnahmen und höhere Ausgaben durch Umsetzung der Hygienemaßnahmen

Trotz Corona nur 324 Badegäste weniger im Kalbenser Freibad

Kinder waren in dieser Saison wieder die häufigsten Badegäste im Freibad in Kalbe. Es kamen 2463, das sind doppelt so viele wie Erwachsene.
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Kinder waren in dieser Saison wieder die häufigsten Badegäste im Freibad in Kalbe. Es kamen 2463, das sind doppelt so viele wie Erwachsene.

Kalbe – In den vergangenen Tagen und wohl noch mal in der kommenden Woche herrschen wieder Temperaturen, die dem Freibad in Kalbe sicherlich noch einige Besucher bescheren würden. Aber die Saison wurde am 30. August, wie vom Stadtrat vor Monaten beschlossen, beendet und nicht verlängert.

Corona hat die Besucherzahlen in diesem Jahr nicht so stark beeinflusst, wie vielleicht gedacht.

Insgesamt kamen 3939 zahlende Gäste ins Freibad. Das sind nur ein paar hundert weniger als im Vorjahr, da waren es 4263. „Wir sind positiv gestimmt, trotz Corona waren die Einnahmen okay“, sagt Stadtmitarbeiter Sebastian Löchel. 10 481,50 Euro Einnahmen wurden in diesem Jahr gemacht. Im Vorjahr waren es 13 964 Euro. Die Stadt hatte diesmal erhebliche Mehrkosten für das Freibad, die durch die Umsetzung von Hygienemaßnahmen entstanden.

Das Freibad sollte eigentlich am 17. Mai öffnen. Die Eindämmungsverordnungen aufgrund des Corona-Virus machten dann aber eine Öffnung erst ab dem 2. Juni möglich. Auch die Öffnungszeiten waren zunächst verkürzt, wurden dann aber verlängert. Und auch die Begrenzung der Personenanzahl wurde von zunächst noch 80 auf dann 150 heraufgesetzt. Das war ausreichend, sagt Sebastian Löchel. Schwimmmeister Carsten Hartmann musste keine Besucher abweisen.

Dass weniger Gäste kamen, kann zum Einen mit dem Wetter zusammenhängen – der Sommer war nicht so anhaltend heiß wie in den zwei Jahren zuvor. Zum Anderen hat es sicherlich auch mit der Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zutun. Besonders weniger waren Eltern mit Kleinkindern bis zwei Jahre im Freibad. Waren es in 2019 noch 147 Babys und Kleinkinder, wurden in diesem Jahr nur 32 gezählt. Jahreskarten wurden in diesem Jahr nur zwei verkauft, im Jahr zuvor waren es 22 – zehn für Erwachsene und zwölf für Kinder. VON HANNA KOERDT

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