Lkw unfreiwillig „entladen“ / Kalbenser Feuerwehr beseitigt Spuren

Tierkadaver auf Kreuzung

+
Zu spät und zu stark gebremst: Nachdem der Fahrer des Lkw, der Tierkadaver transportierte, seine Ladung unfreiwillig auf der Kreuzung abgeladen hatte, mussten Kalbenser Brandschützer das Fahrzeug von den Spuren des „Unfalls“ befreien.

Kalbe. Die Kreuzung Thälmannstraße/Vahrholzer Straße glich gestern früh einem Schlachtfeld. Blut lief in Massen über die Straße, die Feuerwehr musste anrücken, um aufzuräumen.

Wie auf einem Schlachtfeld sah es gestern am frühen Morgen auf der Kreuzung aus. Feuerwehrmitglieder beseitigten die Spuren.

Was war passiert? Ein Lkw, der Tierkadaver geladen hatte, war um 3.30 Uhr auf der Vahrholzer Straße unterwegs. „Kurz vor der Kreuzung Thälmannstraße bemerkte der 48-jährige Fahrer scheinbar, dass er die Vorfahrt beachten muss und bremste sehr stark“, sagte Salzwedels Polizeipressesprecher Gerd Schönfeld gestern der Altmark-Zeitung. Durch den Bremsvorgang geriet die Ladung des Transporters in Bewegung, schwappte von der Ladefläche über die Fahrerkabine und landete schließlich auf der Straße. Die größeren Kadaverteile sammelte der Fahrer des Lastwagens nach Aussage Schönfelds selber ein. Dennoch seien Polizei und Feuerwehr verständigt worden, da an der Stelle erhebliche Rutschgefahr herrschte und damit ein erhöhtes Unfallrisiko bestand. „Vom unangenehmen Geruch ganz zu schweigen.“

Die Feuerwehr Kalbe war mit zwei Einsatzfahrzeugen nach der Alarmierung um 4.45 Uhr ausgerückt, um die Spuren auf der Straße und am Fahrzeug durch Abstrahlen zu beseitigen.

Von Oliver Heymann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare