Feuerwehr Kalbe und Fachgruppe des NABU im Einsatz

Storchenhorst auf der Burg in Kalbe erneuert

+
Nach Sturmschäden durch Sturmtief "Bennet": Am Sonntagmorgen wurde das Storchennest auf dem Giebel der Burgruine in Kalbe erneuert. 

Am 4. März fegte Sturmtief "Bennet" über die Altmark, sorgte für umgestürzte Bäume und auf dem Giebel der Burgruine wurde das Nest des Weißstorches aus seinem Metallring geweht und hing zur Innenseite am Mauerwerk.

Als am gleichen Tag Michael Arens, Leiter der Fachgruppe des NABU in Vienau davon Kenntnis erhalten hat, hatte sich dieser mit dem Kalbenser Ortswehrleiter Ramón Rulff in Verbindung gesetzt.

Nun musste es dann ganz schnell gehen, die ersten Störche sind schon wieder aus ihren Winterquartieren zurück und auf Nestsuche. Zwar war der Horst auf dem Burggiebel in den letzten Jahren verwaist, doch man weiß nie ob nicht doch ein Storch auf der Suche nach einer neuen Unterkunft ist.

Die Feuerwehr Kalbe unterstütze den Einsatz mit der Drehleiter. 

So gab es am Sonntag einen gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr und der Fachgruppe Vienau, um den Rest des Horstes vom Giebel zu holen und diesen durch einen ganz neuen Unterbau für einen Horst zu ersetzen.

Michael Arens (l.) und Markus Köwitsch holen den neuen Unterbau den Arens mitbrachte und bringen ihn zur Drehleiter.

Kurz vor 9.30 Uhr rückte Michael Arens mit allem was man so in luftiger Höhe benötigt an: Ein neuer Unterbau, Mist und mehr für die Einlage im Horst. Die Kalbenser Feuerwehr unterstützte mit der Drehleiter die Aktion.

Matthias Lemm hatte als Maschinist immer ein wachsames Auge auf Michael Arens und Wolfgang Lüttge im Korb, die die Arbeiten bei idealem Wetter in luftiger Höhe über der Burg erledigten.

Am Boden unterstützten noch Ramón Rulff und Markus Köwitsch die Hilfeleistung die nach knapp einer Stunde mit einem neuen Storchenhorst auf der Burg beendet werden konnte.

Bleibt die Hoffnung, dass vielleicht in diesem Jahr ein Weißstorch den Horst auf der Burg als seine neue Wohnung annimmt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare