Müller Behälter- und Transportsysteme GmbH schließt / 26 Mitarbeiter betroffen

Firmen-Standort in Kalbe wird aufgegeben

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Mit der Schließung der Müller Behälter und Transportsysteme GmbH gehen in Kalbe 26 Jobs verloren.

koe Kalbe. „Unsere Mitarbeiter wurden in der vergangenen Woche im Rahmen einer Betriebsversammlung von der Geschäftsführung über die geplante Werksschließung und die damit in naher Zukunft anstehenden Kündigungen informiert“.

Das teilt die Paul Müller Transport- und Verpackungsmittel GmbH, die ihren Sitz im nordrhein-westfälischen Balve hat, über die Kalbenser Standortaufgabe der Müller Behälter- und Transportsysteme GmbH mit. Ein Datum für die Werksschließung sei aktuell noch nicht konkret absehbar, die Werksschließung wird aber vermutlich noch im 3. Quartal dieses Jahres erfolgen, nachdem die zur Zeit noch existierenden Aufträge der Firma abgearbeitet worden sind. Durch die Schließung verlieren 26 Mitarbeiter ihre Jobs.

Die Werksschließung erfolge ausschließlich aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten. „Es war uns trotz intensiver Anstrengungen und dem hohen persönlichen Engagement sowohl unseres Werkleiters als auch der übrigen dort tätigen Mitarbeiter in den letzten Jahren nicht mehr möglich, dieses Unternehmen noch kostendeckend betreiben zu können“, heißt es seitens der Geschäftsführung. Es habe in den vergangenen Jahren einen stetig zunehmenden Wettbewerbsdruck gegeben. „Wichtige Stammkunden fragen die von Ihnen benötigten Produkte zunehmend europa- und zum Teil sogar weltweit an. Als Konsequenz hieraus hatten wir insbesondere in den beiden vergangenen Jahren mit einer stetig wachsenden Anzahl von ausländischen Wettbewerbsunternehmen zu kämpfen, was einen deutlichen Preisdruck bzw. Preisverfall zur Folge hatte“, so die Geschäftsführung. Durch das veränderte Kundenverhalten und den verbundenen Preisverfall sei der Standort nicht mehr haltbar.

Man bedauere diesen Schritt und sei bemüht, den Mitarbeitern beim Übergang in ein anderes Beschäftigungsverhältnis behilflich zu sein. „Ein besonderes Anliegen sind uns auch unsere drei Auszubildenden. Hier laufen zur Zeit konkrete Gespräche, damit sie ihre Ausbildung in einem anderen Betrieb ordnungsgemäß beenden können“, teilt die Firma mit.

Was nach der Werksschließung mit dem Areal an der Vahrholzer Straße passieren wird, dazu könne noch keine Aussage gemacht werden.

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