Stadt beantragt Fördermittel des „Digitalpakts Schule“

Digitale Lehrmittel für Kalbes Grundschulen

Schüler sitzen in der Grundschule Kalbe
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Für die Kalbenser und Brunauer Grundschulen sollen vom Fördergeld des Digitalpakts Schule, das die Stadt Kalbe nun beantragt, Lehrmittel gekauft werden.
  • Hanna Koerdt
    vonHanna Koerdt
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Die Stadt Kalbe stellt für das Förderprogramm „Digitalpakt Schule“ einen Antrag. Dafür wurde gemeinsam mit Lehrern ein Konzept erarbeitet. Denn das Geld soll sinnvoll investiert werden.

Kalbe – Durch das Sofortausstattungsprogramm des Bildungsministeriums Sachsen-Anhalt und aus eigenen finanziellen Mitteln konnte die Stadt Kalbe Ende des vergangenen Jahres 31 Laptops für Grundschüler kaufen. Nun soll der nächste Schritt zur Digitalisierung gegangen werden: 137 000 Euro wird die Stadt beim Förderprogramm „Digitalpakt Schule“ beantragen.

Im Zuge des Förderprogramms „Digitalpakt Schule 2019 bis 2024“ werden in Sachsen-Anhalt über 137 Millionen Euro Fördergeld in die Schulinfrastruktur und Lehrerfort- und Weiterbildungen investiert. Schon im vergangenen Sommer hatten sich Verwaltungsmitarbeiter, Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth und Lehrkräfte der beiden Grundschulen der Einheitsgemeinde Kalbe – die „Astrid Lindgren“-Grundschule der Mildestadt und die „Wilhelm Busch“-Grundschule in Brunau – zu einem Workshop zusammengesetzt, um gemeinsam zu erörtern, wofür genau eine Förderung gestellt werden sollte. Die Lehrkräfte haben „Wünsche und Empfehlungen zur Verwendung möglicher Fördermittel gegeben“, erklärt Karsten Ruth auf Nachfrage der AZ. Anhand dieser hat die Stadtverwaltung ein Konzept erstellt, damit „eine umsetzbare und sinnvolle Digitalisierung der Grundschulen erfolgen kann“, erklärt der Bürgermeister.

Der Antrag sei aktuell in der Bearbeitung. Die Stadt konzentriert sich auf die Beschaffung von Lehrmitteln, nicht Lernmitteln. „Wir dachten darüber nach, Computerräume für die Schüler einzurichten“, erklärt Ruth. Aber nach Rücksprache mit den Lehrkräften wurde ersichtlich, dass dies angesichts des Alters – die Stadt ist ausschließlich Träger von Grundschulen – der Kinder noch nicht notwendig ist. Stattdessen soll das beantragte Geld beispielsweise in intelligente Tafeln und andere interaktive Möglichkeiten investiert werden, um den Schülern den Lernstoff zu vermitteln, sowie in die Netzwerkstruktur.

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