Auf 750 Metern immer im Kreis

Simsonrennen in Kakerbeck: Sechs Stunden lang dröhnende Motoren

Insgesamt 28 Teams drehten am Sonnabend sechs Stunden lang ihre Runden auf einem abgeernteten Maisfeld am Ortsrand von Kakerbeck. Das Simsonrennen des 1. FCKW lockte zahlreiche PS-Freunde an.
+
Insgesamt 28 Teams drehten am Sonnabend sechs Stunden lang ihre Runden auf einem abgeernteten Maisfeld am Ortsrand von Kakerbeck. Das Simsonrennen des 1. FCKW lockte zahlreiche PS-Freunde an.

Die verkürzte Ausgabe des 24-Stunden-Simsonrennens des 1. FCKW in Kakerbeck lockte am Sonnabend bei regnerischem Wetter zahlreiche Motorsportfreunde an. Am Ende drehten die „Bühner Jungs 23“ die meisten Runden.

Mit Tempo ging es auch auf die kleineren Sprünge zu – sehr zur Freude der motorsportbegeisterten Zuschauer.

Kakerbeck – Es knatterte unaufhörlich am Ortsrand von Kakerbeck. Der 1. FCKW hatte am Sonnabend auf ein abgeerntetes Maisfeld unweit des Reitstadions zum 24-Stunden-Simsonrennen eingeladen – coronabedingt durfte allerdings nur sechs Stunden lang, ab vormittags um 10 Uhr, gefahren werden. 28 Teams mit drei oder mehr Fahrern, die sich regelmäßig abwechseln konnten, drehten ihre Runden. Die Teilnehmer kamen aus mehreren Bundesländern, um den 750 Meter langen Rundkurs, versehen mit zahlreichen Kurven, Spitzkehren sowie kleineren Sprüngen, möglichst oft zu absolvieren.

Kurvenreich und anspruchsvoll war die 750 Meter lange Strecke.

Durch die Regenschauer in den Stunden zuvor war die knochentrockene Strecke leicht aufgeweicht worden, so dass es für die Fahrer nahezu ideale Bedingungen gab – ohne Staubwolken und auf noch nicht allzu tiefem Untergrund. Die Zuschauer konnten von ihren Plätzen nahezu den gesamte Streckenverlauf überblicken und so ihre Favoriten permanent beobachten und anfeuern. Coronabedingt mussten sich die Besucher am Eingang eintragen, dazu gab es getrennte Ein- und Ausgänge und am Streckenrand mussten die Abstände gewahrt bleiben –was auf der weitläufigen Anlage aber keine Probleme bereitete.

Für das leibliche Wohl sowohl für die Fahrer als auch für die Besucher war während des gesamten Rennverlaufs gesorgt.

Am Ende holten sich die Fahrer der „Bühner Jungs 23“ mit 191 absolvierten Runden und mit deutlichem Vorsprung den Sieg, gefolgt vom Team „D. Schmidt der Maler“, das auf 181 Runden kam. Auf Rang drei landete der MSC Altmersleben, dessen Fahrer 179 Runden schafften. Unter den weiteren Vertretungen gab es so klangvolle Namen wie „Blindpesen“, „Heile Feile“, „Kakerbecker 2-Takt-Stecher“ und „Team immer breit“.

Für die meisten Simsonfreunde ging es vor allem um den Spaß am Fahren. Und der veranstaltende 1. FCKW konnte sich über einen reibungslosen Ablauf des Rennens freuen – auch wenn wetterbedingt einige Zuschauer daheim geblieben waren. VON STEFAN SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare