49 Teams starteten mit ihren Maschinen

Simson-Rennen in Vahrholz: Mit 481 Runden ins Ziel gefahren

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Die Simson-Fahrer wirbelten viel Staub auf. Das Publikum feuerte trotzdem an.

Vahrholz – Beim 24-Stunden-Simsonrennen in Vahrholz gingen am Wochenende 49 Teams an den Start. 44 schafften es ins Ziel.

Runde um Runde fuhren die 49 Teams, 24 Stunden lang. Als das Simsonrennen in Vahrholz am Sonntag um 13 Uhr endete, gab es für die Fahrer an der Ziellinie Konfettiregen, viel Applaus und begeisterte Pfiffe.

Beim Simson-Open gingen am Sonnabendvormittag nur sechs Fahrer an den Start.

Eine Sektdusche bekamen die Sieger, das Team „BillTech by Dachdecker Kaul“. Mit ihren 481 gefahrenen Runden landete das Team auf dem ersten Platz beim 24-Stunden-Simsonrennen, das am Wochenende stattfand.

Das startete am Sonnabend um 13 Uhr. Die Teams, die aus ganz Deutschland nach Vahrholz kamen, fuhren eine anspruchsvolle Strecke, erzählte Steffen Jahr, der Vorsitzende des „24-Stunden-Simsonrennen n.e.V.“, der das Rennen veranstaltete. Denn die 1,6 Kilometer lange Strecke hatte etliche Bodenwellen und Hügel, auf denen so mancher Fahrer spektakuläre Sprünge machte, sowie enge Kurven und Abschnitte, die Slalom gefahren wurden. Überlegt hatten sich die Organisatoren die Strecke gemeinsam mit dem Profi-Fahrer Patrick Böhm vom MS Altmark.

Die Fahrer fuhren auf dem Acker bei Vahrholz enge Kurven und im Slalom.

Gefahren wurde die Strecke von Hobby- und Profi-Fahrern, wusste Steffen Jahr. In den Boxengassen sei es wie bei der Formel 1, so gut seien manche Teams ausgestattet. Einige fuhren mit 5000 bis 6000 Euro teuren Maschinen. Auch sie mussten nach ein paar Stunden getankt werden oder mit Ersatzteilen repariert werden. Dafür waren die Teammitglieder zuständig. Sie wechselten sich mit dem Fahren ab. Manche waren mehrere Stunden hintereinander unterwegs, denn jeder Wechsel dauert Zeit, erklärte Steffen Jahr, der am Sonntag die Siegerehrung moderierte.

Das Team „BillTech by Dachdecker Kaul“ gewann das 24-Stunden-Simsonrennen. Für das Team und die Zweit- sowie Drittplatzierten gab es Geldpreise. Über Urkunden und Pokale konnten sich alle Platzierten freuen.

Nach „BillTech by Dachdecker Kaul“ landete mit 471 Runden „Ass Kick“ auf Platz 2. Das Team fuhr zudem die schnellste Runde, wofür es ein extra Preisgeld gab. Dritter wurde „DMD Racing“ mit 440 Runden. Das Preisgeld für den „Hole Shot“, also für das Team, das die erste Kurve als Erstes durchfuhr, bekam das Team „AW Racing“.

Urkunden gab es zudem für die Sieger des Simson-Open, das am Sonnabendvormittag für Maschinen bis zu 130 Kubikzentmeter Hubraum stattfand. Erster wurde Andreas Richter mit 23 Runden. Ebenso viele Runden fuhr Pascal Muschke, allerdings mit einer schlechteren Zeit. Den dritten Platz belegte Erik Stöwesandt mit 20 Runden.

VON INA TSCHAKYROW

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