Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Scheune in Faulenhorst brennt ab

Eine Scheune brennt in Faulenhorst
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Die Scheune eines Dreiseitenhofes in Faulenhorst brannte in der Nacht zu Montag, 22. März, ab.
  • Hanna Koerdt
    vonHanna Koerdt
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Schon zwei Mal wurde versucht, die Scheune eines Dreiseitenhofes in Faulenhorst anzustecken. In der Nacht von Sonntag, 21. März, auf Montag, 22. März, stand sie tatsächlich in Vollbrand.

Die Flammen schlugen aus dem Dach heraus, als dort gegen Mitternacht die Einsatzkräfte der Feuerwehren eintrafen.
Bemerkt hatte das Feuer als Erster ein Nachbar, der auf dem Rückweg aus der Arbeit war, während die Familie – ein junges Elternpaar mit Kleinkind – nach eigenen Aussagen im Wohnhaus des Hofes schlief. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Vor Ort waren die Feuerwehren und Löschgruppen aus Kalbe, Kakerbeck, Wernstedt, Brüchau, Winkelstedt und Karritz.

Die 48 Einsatzkräfte löschten sowohl vom Boden aus von außen, unter Atemschutz von innen sowie von der Drehleiter aus. Der Brand konnte dadurch relativ schnell unter Kontrolle gebracht und ein Abbrennen der weiteren Nebenräume verhindert werden, wie Kalbes Stadtwehrleiter Jörg Kämpfer erklärt. Der Dachstuhl wurde allerdings stark in Mitleidenschaft gezogen und ein Giebel zur benachbarten Scheune ebenfalls. An den Scheunen entstand laut Polizei ein Sachschaden von etwa 45 000 Euro.

Nach ersten Untersuchungen am Brandort wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas bemerkt haben könnten, sich bei der Polizei in Salzwedel unter der Telefonnummer (03901) 8480 zu melden. Beschlagnahmt wurden Karten einer Überwachungskamera, die die Hausbesitzer nach dem ersten Einbruch und der ersten Brandstiftung angebracht hatten.

Weiterer Einsatz: Rauchentwicklung in Wohnung in Kalbe

Die Feuerwehr aus Kalbe und die Löschgruppe Karritz wurden gegen 3.40 Uhr zu noch einem Einsatz gerufen. In einem Mehrfamilienhaus hatten Nachbarn den Alarm eines Rauchmelders aus einer Wohnung gehört und eine Rauchentwicklung im Hausflur bemerkt. Laut Jörg Kämpfer stand eine Plastikschüssel auf dem angeschalteten Herd. Der Herd wurde laut Jörg Kämpfer ausgeschaltet und das Gebäude wurde entlüftet und die Wohnung der Polizei überlassen. Der Bewohner der Wohnung war nicht anwesend, aber ein Hund, welcher von den Feuerwehrleuten dem Ordnungsamt der Stadt Kalbe übergeben wurde.

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