Bauvorhaben in Neuendorf am Damm wurde erneut verschoben

Sanierung der L 21 nächstes Jahr?

Straße in Neuendorf am Damm
+
Nächstes Jahr soll die Ortsdurchfahrt saniert werden.
  • Ina Tschakyrow
    VonIna Tschakyrow
    schließen

Es gab schon mehrfach Pläne, die Ortsdurchfahrt in Neuendorf am Damm zu sanieren. Nun soll das Vorhaben im nächsten Jahr umgesetzt werden.

Neuendorf am Damm – Die Fahrbahn ist teilweise uneben, wird zum Straßenrand abschüssig und fährt sich an manchen Stellen auch etwas holprig – Die L 21, die Ortsdurchfahrt von Neuendorf am Damm, sollte laut Planung im vergangenen Jahr bereits saniert werden. Das Vorhaben wurde dann auf dieses Jahr verschoben. Nun wird die L 21 voraussichtlich nächstes Jahr saniert, wie Peter Mennicke, Pressesprecher des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, auf Anfrage der Altmark-Zeitung mitteilt. Er erklärt, dass die Planungen „aufgrund naturschutzfachlicher Auflagen unter Berücksichtigung des Alleenschutzes“ überarbeitet werden mussten. Derzeit laufe, so Peter Mennicke weiter, voraussichtlich noch bis Ende dieses Jahres die Ausführungsplanung, welche wiederum Grundlage für die bauliche Umsetzung ist.

Das Vorhaben umfasst den grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von etwa 400 Metern. Auch die Anlagen zur Regenentwässerung werden erneuert. Es werden zudem die vorhandenen Busbuchten zurückgebaut und durch neue Warteflächen für den ÖPNV an der Fahrbahn ersetzt, informiert der Pressesprecher weiter.

Der Bauabschnitt beginnt etwa 50 Meter vor dem Knotenpunkt mit der L 27 in Richtung Kalbe und endet am Ortsausgang am OD-Stein – „OD“ steht für Ortsdurchfahrt und markiert an den Ein- und Ausgängen von Ortschaften Punkte, an denen die Zuständigkeiten für Baulasten, Winterdienst und Ähnlichem wechseln. Die geplante Fahrbahnbreite für die L 21 beträgt 6,50 Meter. Daneben werden die Bankette mit Schotterrasen hergestellt. Die Entwässerung erfolgt künftig überwiegend über seitlich angeordnete Mulden mit darunter befindlicher Drainageleitung. Weiterhin werden die Einmündungen der Gemeindestraßen (Kremkauer Weg und Bahnhofstraße) angepasst. Die Kosten für das Bauvorhaben werden sich auf etwa 500.000 Euro belaufen.

Zunächst war geplant, dass die Maßnahme als Gemeinschaftsaufgabe von Land und Kommune, also der Stadt Kalbe, umgesetzt wird. Da aber der Ausbau der Fahrbahn mit Neugestaltung der Bushaltestellen vorgesehen ist und die Gehwege nicht Bestandteil der Maßnahme – lediglich in den Bereichen der Bushaltestellen bzw. direkt an der Fahrbahn werden Gehwege angepasst – sind, wie Peter Mennicke erklärt, ist die Kommune als Baulastträger der Nebenanlagen nicht direkt betroffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare