Kita „Märchenland“ hofft auf baldigen Kellerausbau

Raum ist vorerst nur theoretisch da

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Die Kellerräume der Kita „Märchenland“ in Kalbe sollen in Zukunft zu einem Gemeinschaftsraum ausgebaut werden.

Kalbe. Ab April besuchen insgesamt 90 Kinder die Kalbenser Kindertagesstätte (Kita) „Märchenland“. Wegen der stetig steigenden Auslastung wird Platz benötigt. Dieser ist theoretisch da – im Keller der Kita.

Aber um ihn nutzen zu können, muss die Stadt erst 20 000 Euro für einen Ausbau investieren.

Leiterin der Kalbenser „Märchenland“-Kita: Katrin Berndt.

Fördermittel, zum Beispiel über Stark III, können dafür nicht beantragt werden. Der Kellerausbau steht auf der Investitionsliste der Stadt, wird aber wohl erst in der zweiten Jahreshälfte möglich sein, wenn überhaupt: „Wir haben bei den Investitionen in diesem Jahr wenig Spielräume“, sagt Bürgermeister Karsten Ruth. So könnte sich der Ausbau auch auf das kommende Jahr verschieben. „Das ist wieder ein Dämpfer“, sagt Kita-Leiterin Katrin Berndt. Man habe gehofft, dass der Keller in den Betriebsferien gemacht werden würde.

Bereits im Keller vorhanden ist ein kleiner Personalraum und die Küche. Der Flur und drei kleine Kammern, würden durch den Ausbau zu einer großen Kindercafeteria zusammengefasst werden. Derzeit wird in den Gruppenräumen gegessen und geschlafen. Aber die Tische und Stühle nehmen viel Raum weg, der dann wieder für die Schlafplätze benötigt wird. In einem großen Gemeinschaftsraum könnten die Kindergartenkinder zusammen essen, man müsste das Essen nicht mehr von der Küche durch die ganze Kita hin- und hertragen. Auch zum Schlafen und für gemeinsame Projektarbeiten wäre der Raum gut nutzbar.

Der Kellerausbau wäre ein „riesiger Qualitätssprung“ für die Kita, so Katrin Berndt. Wann dieser gemacht werden kann, wird sich noch zeigen. Erst muss der Stadtrat den Haushalt für dieses Jahr beschließen.

Von Hanna Koerdt

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