In Kalbe soll 2018 ein buntes Festival stattfinden

„Potentiale bündeln, Potentiale entdecken“

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Steffen Roth und Corinna Köbele stecken mitten in den Planungen des ersten Potentiale-Festivals in der Mildestadt.

koe Kalbe. Die Mildestadt wird im kommenden Jahr zur Festivalstadt. Das wünschen sich Künstlerstadt-Initiatorin Corinna Köbele und Steffen Roth, der seit seiner Stipendiatenzeit bei einem der Campusse immer wieder zurückkehrt nach Kalbe.

Die beiden bereiten aktuell unter Hochtouren ein neues Festival vor. Und zwar das allererste „Potentiale-Festival“.

Die Idee dazu schlummert quasi schon seit zwei Jahren , nun werden die Pläne immer konkreter. Für die Planung hat man sich auch einen erfahrenen Kooperationspartner gesucht, nämlich den Kunstpädagogen und Kulturschaffenden Rüdiger Eichholtz, der Initiator des etablierten Moers-Festivals. Das Festival in Kalbe soll vom 31. Mai bis 3. Juni vor allem in der Altstadt stattfinden. Und es soll, wie der Name schon sagt, Potentiale wecken und zusammenführen. So ist geplant, viele verschiedene, kurze Workshops anzubieten. Zum Beispiel mit einem Kalbenser Steinmetzmeister, der einem sein Handwerk näher bringt. Und ganz nach der Leitlinie „Dialog Ost-West“ wird auch ein Schmied aus Moers dabei sein. Oder die Strickfrauen der „Dorfmasche“ aus Neukirchen-Vluyn (Niederrhein), die mit den hiesigen Strickfrauen und Interessierten ein Tipizelt stricken wollen. Es soll außerdem Stände geben, an denen man Handwerkskunst und Schmackhaftes aus Nah und Fern kaufen kann, ein Café und eine Picknickwiese, stellen sich Köbele und Roth vor.

Der Musiker hat bereits acht musikalische Gäste für das Potentiale-Festival begeistern können, die vorwiegend Musik improvisieren werden, ob alleine oder zusammen mit den anderen und jedem, der mit musizieren möchte. So entstehen ganz neue Ensembles. Und jeder Kalbenser, Könner und Künstler, kreativer Kopf, Ideenhaber und Was-Neues-Ausprobierer ist eingeladen, sich am improvisierten Festival mit all seinem Potential zu beteiligen und es zu entdecken. „Sei es nun Töpfern“, sagt Corinna Köbele. „Oder jemand kann Origami und will es anderen beibringen“, pflichtet Steffen Roth bei. Melden kann man sich einfach bei der Künstlerstadt Kalbe unter der E-Mail-Adresse info@kuenstlerstadt-kalbe.de oder unter der Telefonnummer (03 90 80) 29 59. Gebraucht werden außerdem Gastgeber, die den Potentialen von außerhalb einen Schlafplatz – durchaus entgeltlich – anbieten können und wollen.

„Es gibt so viel Potential in Kalbe“, sagt Steffen Roth und freut sich auf ein offenes Miteinander beim Festival.

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