Zehn Vertretungen gingen an den Start

Pokallauf der Jugendwehren in Wernstedt: Jävenitzer Nachwuchs lief am schnellsten

Platz zwei erreichten die Mädchen und Jungen der Dannefelder Jugendfeuerwehr bei der Schlauchstafette.
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Platz zwei erreichten die Mädchen und Jungen der Dannefelder Jugendfeuerwehr bei der Schlauchstafette.

Wernstedt – Zum 25. Mal hat die Feuerwehr Wernstedt am Sonnabend den Pokallauf der Jugendwehren ausgerichtet. Es war der erste Feuerwehrwettkampf seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region.

„Wir haben erst am Donnerstag die offizielle Bestätigung für unser Hygienekonzept vom Kreis erhalten“, erläuterte Jens Pennigstorff, der Leiter der Wernstedter Jugendwehr, die Hürden im Vorfeld einer solchen Veranstaltung.

Hygienekonzept, das hieß: Nur ein Einlass, dort Eintrag in die Namensliste. Die Wettkampfstätte war mit Trassierband abgesperrt, die Teams mussten zueinander ausreichend Sicherheitsabstände einhalten. Und die Eröffnung fand nicht, wie sonst, in einer großen Zusammenkunft statt, sondern jede Wehr blieb an ihrem Zelt stehen. Dazu gab es Wasch- und Desinfektionsstände.

Immerhin hatten sich zehn Mannschaften aus acht Jugendwehren für den Löschangriff Nass angemeldet. Es gab zwei Durchgänge, die schnellste Zeit kam in die Wertung.

Die schnellste Zeit erlief der Nachwuchs aus Jävenitz, der nach 30,47 Sekunden die Zielscheiben abgespritzt hatte. Platz zwei ging an Berge (33,45 Sekunden) vor Jävenitz II (33,98 Sekunden), gefolgt von den Vertretungen aus Dannefeld I (34,39 Sekunden), Mieste (35,91 Sekunden), Kalbe (37,01 Sekunden), Wernstedt (38,09 Sekunden), Kakerbeck (38,23 Sekunden), Dannefeld II (40,46 Sekunden) und Brunau (65,25 Sekunden). Bemerkenswert: Gastgeber Wernstedt hatte so viele Mädchen und Jungen dabei, dass erstmals seit zehn Jahren wieder ein Jugend-Wettkampfteam an den Start geschickt werden konnte.

Im Anschluss gab es noch die Schlauchstafette. Hier siegte Berge (14,58 Sekunden) vor Dannefeld (15,66 Sekunden) und Kalbe (16,28 Sekunden). VON STEFAN SCHMIDT

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