Kalbenser Grundschüler zeigten vor vollem Kulturhaussaal tolles Weihnachtsmusical

Pippi, Michel und ihre guten Ideen

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Zur Melodie von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ tanzten Fritz Pietscher als der Prinz und Lina Krüger als Aschenbrödel mit den anderen Kindern der Tanzgruppe. 

mb Kalbe. Wenn die eine Technik streikt, ist wenigstens Verlass auf die andere – bei der „Grundschulweihnacht“ im Kalbenser Kulturhaus, die eine feste Tradition zum Jahresende ist, kam Stefan Kühl, einer der Väter im voll besetzten Kulturhaussaal den Kindern und Lehrern zur Hilfe.

Coole Gang: Unter anderem schlüpften Leon Kühnast, Leon Matthias und Leonie Emma Peine in die Rollen der Hauptfiguren.

Und zwar mit seinem Handy, das kurzerhand an einen Laptop angeschlossen wurde und von dem aus dann die „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“-Melodie abgespielt wurde. Denn die CD in der Anlage war anscheinend in den Winterschlaf gegangen und wollte keinen Ton mehr abspielen. Mehr als schade wäre es gewesen, wenn die Kinder ihr Programm nicht hätten zeigen können, denn es war nicht nur sehr gelungen, sondern sie hatten dafür auch mehrere Wochen lang geprobt.

Die Lehrerinnen Katja Krüger (v.l.), Marleen Pietscher und Gudrun Brunzel waren im „Partnerweihnachtslook“ zur Party gekommen.

Ausgedacht hatte sich das Musical-Programm Pädagogin Anja Schultz, die schon oft für tolle Auftritte der Grundschüler verantwortlich zeichnete. Einen ersten Eindruck vom Weihnachtsmusical, welches sich um die zwei vielleicht berühmtesten und auch berüchtigtsten Figuren von Schulnamensgeberin Astrid Lindgren drehte, nämlich Pippi und Michel, erhielten vor kurzem bereits Besucher der Kalbenser Burgweihnacht. Auf der Kulturhausbühne reisten Pippi (Leonie Emma Peine und Marlene Lemke) und Michel (Fritz Pietscher und Leon Matthias) nach Schweden zu „ihrer“ Autorin und versuchten sie mit einigen Ideen davon zu überzeugen, sie doch künftig mal als etwas bravere Kinder darzustellen. Zu sehen gab es für die Familien der kleinen Darsteller Lieder, Instrumentenspiele und Tänze. Und eine Botschaft von Astrid Lindgren, nämlich: „Bringt weiter Mut, Frohsinn und Hilfsbereitschaft in unsere Welt“, denn dann sei es eine schöne Welt, in der alle gerne leben.

Es gab ordentlich Applaus von den etwa, oder auch über, 500 Zuschauern. Astrid Lindgren wäre stolz auf die kleinen Kalbenser und ihre Show gewesen, lautete der Tenor der Zuschauer.

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