Zum 1. Dezember

Personalsituation stabilisiert sich: Viele Neueinstellungen in Kalbes Rathaus

Das Rathaus Kalbe
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Ab Dezember 2021 soll in Kalbes Rathaus jemand Neues für den Bereich Tiefbau zuständig sein, die bisherige Mitarbeiterin geht in Rente.
  • Hanna Koerdt
    VonHanna Koerdt
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Zum 1. Dezember wird sich im Kalbenser Bauamt personell erneut etwas ändern: Die bisherige Mitarbeiterin für Tiefbau geht planmäßig in Rente. Im Rathaus gab es seit rund zwei Jahren viele personelle Veränderungen. Aber „es ist gelungen, die Personalsituation zu stabilisieren“, resümiert Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth.

Kalbe – Schon 2017/18 zeichnete sich ab, dass sich ab 2019 das Personalkarussell des Rathauses drehen würde – bedingt durch viele Mitarbeiter, die in den Ruhestand gehen würden. Was die Verwaltung schwer traf, war darüber hinaus aber der Wegfall erkrankter Mitarbeiter. Unvorhersehbar waren mehrere Ausfälle durch Schwangerschaften. „Die meisten Kolleginnen sind inzwischen wieder da“, freut sich Karsten Ruth. Mehrfach wechselten, um die angespannte Personalsituation abzufedern, Mitarbeiter zwischen den Fachämtern. Wenn jemand erkrankt und in der Urlaubszeit, ist bis jetzt immer noch „die Vertretbarkeit fachämterübergreifend“, sagt Karsten Ruth. Doch „langsam kommen wir wieder in normales Fahrwasser“, erklärt der Bürgermeister.

Es gelang, einige neue Mitarbeiter einzustellen, „wir haben unseren Personalkader gut aufgefüllt“. Obgleich das eventuell manch Bürger anders sieht, der sich wünschte, dass die Stadt noch viel mehr Mitarbeiter einstellt, zum Beispiel selbstständige Stellen für Fördermittelakquise, Internet oder auch Wirtschaftsförderung. Das wurde innerhalb der Arbeitsgruppen zum IGEK (Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept) intensiv besprochen.

Doch so einfach ist das mit dem Schaffen neuer Stellen nicht: Es gebe zwar keinen festgeschriebenen Personalschlüssel, erklärt Karsten Ruth, doch „eine Faustformel, die drei Mitarbeiter auf 1000 Einwohner zählt“. Bei knapp 7500 Einwohnern und 24 Verwaltungsmitarbeitern erfüllt die Stadt diesen Schnitt. Jede weitere Stelle erhöht im Haushalt der Stadt die Personalkostenposition, die bereits die Höchste ist – dazu zählen nicht nur die Verwaltungsmitarbeiter, sondern beispielsweise auch Erzieherinnen und der Bauhof. Die Finanzierbarkeit muss also immer im Auge behalten werden, die „Aufgaben, Personalschnitt und Verhältnismäßigkeit“, so Ruth, spielen dabei eine große Rolle.

Für das Bauamt sucht die Stadt nun jemanden, der idealerweise Verwaltungsfachangestellter wie auch Bauingenieur ist. Die Person muss für die Stelle Fachkenntnisse im Tief- und Wasserbau haben.

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