Gardelegener Wasserverband bei Faulenhorst aktiv / Vorbereitungsarbeiten bereits abgeschlossen

Oxi-Teiche: Renaturierung gestartet

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Die Renaturierung der Oxidationsteiche bei Faulenhorst hat begonnen. Nach der Entleerung der Teiche wird zunächst eine dicke Kiesschicht aufgebracht. Es folgen Füll- und Mutterboden. 

Faulenhorst. Rege Bautätigkeiten sind derzeit bei Faulenhorst zu beobachten. Denn die Oxidationsteiche verschwinden.

Über diese Baumaßnahme, die brutto mit 157 000 Euro veranschlagt ist, berichtete Frank Hellmann, technischer Leiter im Wasserverband Gardelegen, am Mittwoch der Verbandsversammlung während ihrer Sitzung.

Wie er erläuterte, wurde Faulenhorst bereits vor mehreren Jahren an das zentrale Abwassernetz des Gardelegener Wasserverbandes angeschlossen. Seitdem erfolgt die Überleitung des Schmutzwassers in die Gardelegener Kläranlage, womit die Oxidationsteiche, die sich auf einem Pachtgrundstück befinden, überflüssig wurden. Sie wurden nicht mehr genutzt. Das Gelände musste aber unterhalten werden. Nun habe man sich mit dem Grundstückseigentümer auf eine Rückübertragung und dahingehend geeinigt, die Oxidationsteichanlage zu renaturieren. Es soll künftig als Weideland genutzt werden.

Am 15. September begannen nach Aussage von Hellmann die Arbeiten, mit denen nach entsprechender Ausschreibung eine Salzwedeler Firma beauftragt wurde. Die Planung und Bauüberwachung obliegt einem Poritzer Ingenieurbüro. Zunächst wurden die Teiche entleert, wobei die maximale Ableitmenge bei der Leerung 60 Kubikmeter pro Stunde betrug. Am 1. Oktober, so war die terminliche Auflage, konnte mit der Rodung der Gehölze begonnen werden.

Von Elke Weisbach

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