250 Ausbildungsstunden

Leck, Feldbrand, Rettung: Ortsfeuerwehr Kalbe bildet sich fachspezifisch fort

+
Eisrettung, Strahlenschutz, austretende Gefahrenstoffe oder auch gebäudespezifische Rettungen: Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr investieren viel Zeit in die ständige Aus- und Fortbildung, um einsatzfähig zu sein.

Kalbe – Von Brandbekämpfung über Rettungseinsätze bei Unfällen bis hin zur Sicherung von Gefahrenstoffen – die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren ist vielfältig und ebenso fordernd.

Um den Anforderungen gerecht zu werden, „ist es umso wichtiger, dass sich die Kameraden Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen von Ausbildungsdiensten und Fortbildungen aneignen“, erklärte Kalbes Ortswehrleiter Ramón Rulff bei der Jahreshauptversammlung und gab einen Überblick über den Ausbildungsstand.

Eisrettung, Strahlenschutz, austretende Gefahrenstoffe oder auch gebäudespezifische Rettungen: Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr investieren viel Zeit in die ständige Aus- und Fortbildung, um einsatzfähig zu sein.

23 Ausbildungsdienste hat die Ortsfeuerwehr Kalbe 2019 durchgeführt, an denen durchschnittlich 16 Mitglieder teilnahmen. Neben der praktischen Ausbildung, die laut Feuerwehr-Dienstvorschrift durchgeführt werden muss, absolvierten die Kalbenser Einsatzkräfte eine Eisrettung, objektbezogene Ausbildungen beispielsweise am Rathaus, sowie eine Ausbildung zum Thema gefährliche Stoffe und Güter. Außerdem wurden Sonderdienste der ABC-Messgruppe und vier zum Atemschutz gemacht. Ganztagsausbildungen wurden ebenso absolviert – zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung mit dem Aufbau mobiler Faltbehälter und dem Errichten eines Pendelverkehrs sowie über ABC-Gefahrstoffe – atomar, biologisch, chemisch – mit dem CBRN-Erkundungswagen. Gelernt wurde dabei das Vorgehen bei Leckagen und dem Eingang eines Briefes mit unbekanntem Pulver in einer öffentlichen Einrichtung. Und auch überörtliche Ausbildungen wurden absolviert.

Eisrettung, Strahlenschutz, austretende Gefahrenstoffe oder auch gebäudespezifische Rettungen: Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr investieren viel Zeit in die ständige Aus- und Fortbildung, um einsatzfähig zu sein.

250 fachspezifische Ausbildungsstunden sind im Jahr 2019 „zum Wohle und zum Schutz der Bürger“, so Rulff, zusammengekommen. Ebenso lassen sich die Einsatzkräfte jedes Jahr fortbilden und besuchen Lehrgänge unter anderem zum Truppmann, Gruppen- und Zugführer und Führen im technischen Hilfeleistungseinsatz, Atemschutzgeräteträger, technische Hilfe, Maschinist und Sprechfunker. Der Ausbildungsstand der Kalbenser Ortsfeuerwehr sei gut, bescheinigte Rulff. Doch da tagsüber wesentlich weniger Feuerwehrleute vor Ort und damit einsatzbereit sind, als es eigentlich aktive Mitglieder gibt, könnte die Zahl besonders in den Führungs- und fachspezifischen Positionen noch steigen. In der Führungslaufbahn verfügt die Ortsfeuerwehr aktuell über 41 Trupp-, neun Gruppen-, fünf Zug- und drei Verbandsführer.

Eisrettung, Strahlenschutz, austretende Gefahrenstoffe oder auch gebäudespezifische Rettungen: Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr investieren viel Zeit in die ständige Aus- und Fortbildung, um einsatzfähig zu sein.

Es gibt 25 Atemschutzgeräteträger in der Ortsfeuerwehr, die eine gültige arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung haben, um als solche in den Einsatz zu dürfen. Vier Einsatzkräfte haben die Untersuchung nicht gemacht oder waren nicht bei der Belastungsübung, die man ebenfalls regelmäßig absolvieren muss. Tagsüber stehen deshalb aktuell nur sieben Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

In diesem Jahr stehen bereits wieder 58 Termine für verschiedenste Ausbildungsdienste fest, und es werden „noch viele mehr“, so Rulff.

VON HANNA KOERDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare