Pflegegeräte: Bald Zentralisierung?

„Nicht von oben herab“ entscheiden

Kalbe. Er habe die jüngste Diskussion im Kalbenser Finanzausschuss „mit Wohlwollen“ zur Kenntnis genommen.

Das sagte Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth im jüngsten Stadtrat und meinte die Anregung aus dem Finanzausschuss, die Art der Grünflächenpflege grundsätzlich zu überdenken.

Bisher hat quasi jedes Dorf seine eigenen Geräte. Mit der Folge, dass diese Geräte nicht immer ausgelastet sind. Stadtratsmitglied Nicole Wernecke, eine Verfechterin einer besseren Auslastung und somit einer wie auch immer gearteten Zentralisierung, sprach dieses Thema nochmals im Stadtrat an.

Karsten Ruth habe nach eigenem Bekunden „seit Jahren“ das Ziel, die Zersplitterung der Grünflächenpflege aufzubrechen. „Mir schwebt eine Zentralisierung vor“, erklärte er im Stadtrat. Dadurch könne man gezielter vorgehen. „Mit dem Rückenwind, den Sie mir mitgeben“, erklärte der Bürgermeister mit Blick auf die Stadträte, wolle er dieses Thema im Rahmen der nächsten Ortsbürgermeisterrunde konkret ansprechen. Die Entscheidung solle „nicht von oben herab fallen“, sondern in Absprache mit den Dorfchefs. Karsten Ruth plädiert dafür, „einen radikalen Weg zu gehen.“

Von Stefan Schmidt

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