Feuerwehr unterstützt Naturschützer: Storchennest auf der Kalbenser Burg in 20 Metern Höhe neu eingerichtet

Ein neues Wohnzimmer für Adebar

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Als erstes wurde der von Wolfgang Lüttge gebundene Weidenrutenkranz zum Horst auf die Kalbenser Burg hinaufgefahren. Und das in mehr als 20 Metern Höhe.

mb Kalbe. Dank der neu angeschafften Drehleiter dauern die Arbeiten in Punkto Lichterkette am Kalbenser Burggiebel nur noch halb so lang.

Wolfgang Lüttge (links) und Felix Berndt bereiten das Material für die Verstärkung des Horstes vor.

So hatte man am Sonnabend noch viel Zeit, um sich zusammen mit Michael Arens von der Naturschutzgruppe Vienau des Naturschutzbundes (Nabu) dem Storchenhorst oben in luftiger Höhe zu zuwenden. Am Vormittag rückten die Kameraden mit Drehleiter und Löschgruppenfahrzeug an, um nach den Festtagen die Lichterkette, die den Burggiebel zierte, wieder herunterzunehmen. Dank der Drehleiter, jetzt mit Korb, mussten die Einsatzkräfte nicht immer wieder die Leiter rauf und runter steigen, sondern konnten fast alles in einem Bewegungsablauf erledigen. Nach knapp 20 Minuten war die Lichterkette wieder sicher auf dem Erdboden und in einer bereitstehenden Kiste verstaut.

Nun konnten sich die Feuerwehrleute dem Storchenhorst zuwenden. Michael Arens fungierte hier als Fachberater im Hintergrund. „Ich verlasse mich voll auf die Kameraden“, so Arens. Denn mit Wolfgang Lüttge und Felix Berndt im Korb der Drehleiter sind zwei Männer am Werk, „die werden das schon hinbekommen“. In den Tagen zuvor hatte Wolfgang Lüttge unter anderem einen Kranz aus Weidenruten gebunden und Arens brachte kurzes Strauchwerk und etwas zum Ausfüllen des Horstes mit.

Jetzt musste alles in luftige Höhe gebracht werden, dafür sorgte Maschinist Ralf Blumreiter, der von Bernd Hinz, Ronny Schönberg und Matthias Lemm sowie Klaus Köwitsch und Enkel Anton unterstützt wurde. Nach gut einer Stunde in gut 20 Metern Höhe waren die Arbeiten an der Neugestaltung des Horstes auf dem Burggiebel beendet. Nun bleibt nur die Hoffnung, dass im kommenden Frühjahr einem Storchenpaar die neue „Wohnung“ auf der Burgruine gefallen wird. Auf dass es an der Burg bald wieder klappert.

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