Kalbes Burg- und Heimatmuseum „Altes Wachhaus“ ab 1. August geöffnet

Kalbe: Ein neuer Raum für die Kleinbahn

Neuer Ausstellungsraum: Wo die Kleinbahn entlangfuhr und noch vieles mehr zum Thema erfahren Besucher ab dem 1. August im „Alten Wachhaus“. Das Kalbenser Burg- und Heimatmuseum öffnet ab dann wieder regulär.
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Neuer Ausstellungsraum: Wo die Kleinbahn entlangfuhr und noch vieles mehr zum Thema erfahren Besucher ab dem 1. August im „Alten Wachhaus“. Das Kalbenser Burg- und Heimatmuseum öffnet ab dann wieder regulär.

Kalbe – Ab Sonnabend, 1. August, öffnet in Kalbe das Burg- und Heimatmuseum „Altes Wachhaus“ nach coronabedingter mehrmonatiger Schließung. Und gleich zur Eröffnung dürfen sich interessierte Gäste über eine Erweiterung der Ausstellung freuen.

„Wir haben die Sperrzeit unseres Wachhauses dazu genutzt, einige Umgestaltungen in unserem kleinen Museum vorzunehmen“, berichtet Henning Krüger, der sich gemeinsam mit vielen anderen Bürgern als ehrenamtlicher Museumsführer – als „Burgwächter“ – engagiert. Ihnen fiel immer wieder auf, dass Besucher sich nicht so sehr für die historischen Persönlichkeiten der Mildestadt interessierten, für die es aber zwei Räume in dem kleinen, liebevoll gestalteten Museum gab. Deshalb sind nun alle Informationen zu Persönlichkeiten wie Johann Friedrich Danneil oder auch der Heimatdichter Fritz Hagen in einem Raum zusammengefasst. „Dabei wurde keine Person gestrichen oder weggelassen. Im Gegenteil: Im gemeinsamen Kontext kommen die einzelnen Personen noch besser zur Geltung“, erklärt Krüger.

Damit wurde ein Raum frei. Der Kalbenser Kultur- und Heimatverein hat mithilfe von Inge Bergmann, Heinz Günther Falk, Bernhard Haase, Henning Krüger, Wolfgang Lüttge, Karsten Müller, Paul Schaper, Hans Schmidt und Knut Schulze den gewonnenen Raum zu einem Kleinbahnraum umgestaltet. Es gibt dort einige interessante Fakten und Exponate zur Geschichte der Kleinbahn, die in der gesamten Region auch immer wieder Thema in Vorträgen ist.

Das Museum hat ab dem 1. August wieder zu den regulären Zeiten geöffnet – mittwochs, freitags und samstags von 16 bis 17 Uhr. Da die Räumlichkeiten nur selten einen Mindestabstand zulassen, müssen Besucher ihren Mund-Nasen-Schutz bereit halten, ebenso wie die Burgwächter. Es müssen die Hände desinfiziert werden und „die Flächen auch regelmäßig“, erklärt Anne Haase das Hygiene- und Schutzkonzept. Auch der Hausmannsturm kann bestiegen werden, allerdings auch nur mit Mund-Nasen-Schutz. Der Eintritt für das Museum entfällt bis auf Weiteres, aber kleine Spenden sind natürlich willkommen. VON HANNA KOERDT

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