„Nachrangige Altlast“

Giftgrube Brüchau: Umweltministerium gegen Sanierung

Die Bürgerinitiative „Saubere Umwelt und Energie Altmark wähnt sich bereits am Ziel.
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Die Bürgerinitiative „Saubere Umwelt und Energie Altmark wähnt sich bereits am Ziel.

Magdeburg / Brüchau – Nachdem sich der Landtag vor zwei Wochen einstimmig für die Beseitigung der Giftschlammgrube Brüchau ausgesprochen hatte (AZ berichtete), gibt es nun Gegenwind. Ausgerechnet aus dem Umweltministerium. Dieses hatte sich heute im Wirtschaftsausschuss des Landtages offen gegen den Beschluss gestellt.

Laut Mitteilung der SPD-Landtagsfraktion bezweifelte Staatssekretär Klaus Rehda (Grüne) in der Sitzung, dass von der Grube Gefahren für die Bevölkerung ausgehen. Er habe Stellung gegen die vom zuständigen Landesamt für Bergbau und Geologie als fachlich geboten angesehene Auskofferung bezogen und angekündigt, dass die seinem Ministerium unterstehende Landesanstalt entgegen dem Landtagsbeschluss dem Bergbauunternehmen mitteilen werde, dass es keine Finanzierung der Auskofferung geben werde. Wörtlich habe er von einer „nachrangigen Altlast“ gesprochen. (mit) Den Artikel lesen Sie in der morgigen Ausgabe der AZ oder im E-Paper.

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