Sanierung der Goliathbrücke als Teil der Milde-Biese-Aland-Tour / Verschmälert auf 1,75 Meter Breite / Fördermaßnahme

Mildeüberquerung wieder sicheren Fußes

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Neue Bohlen, neues Geländer: Die Goliathbrücke über die Milde als Teil der Milde-Biese-Aland-Tour kann künftig wieder sicher von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. 

Kalbe. Die Bodenbohlen hatten Löcher, ein Teil des Geländers lag bereits im Wasser – die Goliathbrücke über die Milde brauchte dringend eine Sanierung, damit Fußgänger und Radfahrer sie künftig unfallfrei nutzen können.

Vor einigen Tagen begannen die Arbeiten, die sich aufgrund der Witterung ein wenig verzögert hatten.

Tischlermeister Ralf Schulze legte gestern noch letzte Hand an das neue Geländer aus Metall an.

Nun aber konnte Tischlermeister Ralf Schulze aus Neuendorf am Damm, der mit der Sanierung beauftragt wurde, aktiv werden und die neuen, schweren eichenen Bodenbohlen zur Brücke transportieren. Unterstützung erhielt er dabei in den ersten Tagen von seinem Sohn Robert, der seinem Vater an seinen freien Tagen zur Hand geht. Bevor allerdings die Bohlen verlegt werden konnten, musste erst einmal die stählerne Unterkonstruktion hergerichtet werden. Das und die Verlegearbeiten sind bereits abgeschlossen. Gestern wurde von Schulze das metallene Geländer in der Hoffnung angebracht, dass es Bestand hat und nicht Metalldieben als Beute dient.

Nun ist auch deutlich zu sehen, dass die Brücke künftig in ihrer Breite schmaler ist. Statt 4,20 Meter ist sie künftig nur noch 1,75 Meter breit, was für Fußgänger und Radfahrer, die sie künftig wieder ohne Gefahr nutzen können, auch ausreichend ist. Denn für den landwirtschaftlichen Verkehr, wie früher einmal, wird sie nicht mehr benötigt.

Frischer Beton ist ja so anziehend: Auch an der Brücke haben sich wohl zwei Kinder mit ihren Schuhabdrücken verewigt.

Die Goliath-Brücke ist nur eine von zahlreichen desolaten Brücken in Zuständigkeit der Einheitsgemeinde (wir berichteten). Da sie aber Teil der Milde-Biese-Aland-Tour und damit wichtig für den Tourismus in der Region ist, hatten sich nicht nur Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth, sondern auch Melissa Schmidt vom Altmärkischen Tourismusverein für die Erneuerung stark gemacht und die Raiffeisenbank Kalbe-Bismark mit ins Boot holen können. Denn beim Geldinstitut hatte der Tourismusverein in Absprache mit der Stadt im vergangenen Jahr einen Antrag auf Förderung der Maßnahme über die VR-Stiftung gestellt, der von Dieter Schulze, Vorstandsvorsitzender der Bank, eingereicht worden war. Und dieser konnte im November 2017 mitteilen, dass die Bestätigung des beantragten Geldes eingegangen sei. 7686 Euro fließen aus dem Fördertopf der Stiftung. 852 Euro gibt die Raiffeisenbank als Eigenmittel dazu, sodass die Kosten der Erneuerung in voller Höhe zur Verfügung standen. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, erklärte damals Karsten Ruth.

Von Elke Weisbach

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