In der Einheitsgemeinde standen fünf Einrichtungen für interessierte Besucher offen

Auf Mildestadt-Museumstour

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Peter (v.l.) und Kerstin Benecke schauten am Museumstag im Schulmuseum bei Heike Roscher und Gisela Horst vorbei.

mb Kalbe/Zethlingen. Zum nunmehr 41. Mal fand in diesem Jahr der Internationale Museumstag statt. Aber erstmalig nahm die Einheitsgemeinde Kalbe teil.

Für Besucher geöffnet wurden gleich vier Museen, nämlich das Burg- und Heimatmuseum „Altes Wachhaus“, das Schulmuseum im Kulturhaus, das Feuerwehrmuseum im Gerätehaus und die Langobardenwerkstatt in Zethlingen sowie die Nikolaikirche, in der aktuell eine Ausstellung zur Kirche und Elias Hoffmann zu sehen ist.

Janika Möller und Jan-Hendrik Wolff aus Greifswald besuchten Helmut Kufahl in der Langobarden-Lederwerkstatt.

Die Langobardenwerkstatt auf dem Mühlenberg ist am Museumstag schon seit vielen Jahren aktiv beteiligt. Die Mitglieder des Langobarden-Fördervereins freuten sich auch diesmal wieder über zahlreiche kleine und große Gäste, die sich ansehen wollten, wie die Menschen einst lebten. Und sie konnten sich auch wieder selbst aktiv einbringen, zum Beispiel beim Gestalten von kleinen Ledertaschen. Nicht nur in Zethlingen waren Ehrenamtliche engagiert, um den Gästen etwas zu bieten. Auch in Kalbe waren es durchweg Freiwillige, die die Einrichtungen offen hielten und die Gäste führten. Zum Beispiel im Schulmuseum, wo Gisela Horst und Heike Roscher unter anderem Peter und Kerstin Benecke willkommen hießen. Die Beneckes waren einst Schüler von Gisela Horst. Gemeinsam sah man sich also nicht nur das Schulmuseum an, sondern erinnerte sich, auch anhand eines Albums, in dem alte Fotos der ehemaligen Schüler waren. Nachmittags war das Traditionszimmer der Kalbenser Ortsfeuerwehr geöffnet, für das Renate Pauls verantwortlich zeichnet. Michael Freidank und Manfred Dettmer fanden die alten Gerätschaften und Ausrüstungen der Wehr sehr interessant und schauten sich die Exponate, die die 129-jährige Feuerwehrgeschichte erlebbar machen, genaustens an.

Auch in das Kalbenser Burg- und Heimatmuseum zog es einige Gäste. Dort erfuhr man an den Schautafeln etwas über die Geschichte der Stadt, der Region und natürlich der Burg selbst. Dank des schönen frühsommerlichen Wetters bot die Aussicht vom Hausmannturm, der ebenfalls für die Besucher offen stand, eine herrliche Aussicht über die Mildestadt.

Eine Anregung gab es seitens der sonst zufriedenen Museumstagsbesucher: Die Öffnungszeiten sollten besser aneinander angepasst werden.

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