Fast 20 Merchandising-Artikel gibt es über Kalbe

Milde-Hilde heißt die Milchkuh

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Kalbe Touristen und Klinik-Patienten erhalten in der Tourist-Information im Rathaus fast 20 Merchandising-Artikel über die Stadt der über 100 Brücken. Auch die Milde-Hilde-Milchkuh.

Kalbe. „Es stimmt nicht, dass es über Mildestadt nicht genügend Geschenkartikel gibt“, stellt Bernd Kämpfer, Mitarbeiter der Kalbenser Tourist-Information, klar. Er öffnet im gleichem Atemzug den Schrank in dem Büro und verweist auf rund 20 Merchandising-Artikel.

Hintergrund der Diskussion ist, dass die frühere Verwaltungsdirektorin der Median-Klinik, Petra Leiste, während einer jüngsten Veranstaltung in der medizinischen Einrichtung kritisiert hatte, die Klinik-Patienten sowie Besucher können aus der Mildestadt keine Geschenkartikel mit in ihre Heimat nehmen. Dabei stand auch die Keramik-Milchkuh Milde-Hilde, passend zur Kommune, im Fokus der Leiste-Rede. Doch das Exemplar einer Goldbecker Töpferfrau ist in verschiedenen Größen und Formen sowie in ausreichender Stückzahl in der Tourist-Information vorhanden, betont Bernd Kämpfer. Er sieht das Problem mit den Kalbe-Souveniers darin, dass die Klinikbesucher und Touristen nicht wissen, dass es im Rathaus diese Merchandising-Artikel zu kaufen gibt. Und die Artikel können sich sehen lassen. Es gibt die Keramik-Milchkuh Milde-Hilde, den Kalbenser Kaffee- und Teepott, Kartenspiele, das alkoholische Mildewasser und den Kräuterlikör. Dazu kommen Aschenbecker mit Mildestadt-Motiven, Videos und unzählige Bücher über die frühere Kreisstadt sowie dem Adelsgeschlecht von Alvensleben. Fast 20 Mitbringsel aus der Stadt der über 100 Brücken stehen zum Verkauf im Glasschrank der Tourist-Information.

Auch Geschäftsfrau Doris Frenzel versteht die Kritik der ehemaligen Klinikchef nicht. „Ich habe ständig sechs verschieden geformte Kalbenser Kaffee- und Teetassen im Angebot. Je nach Jahreszeit sind sie mit Blumen für das Frühjahr oder mit Früchten für die Herbstzeit bedruckt“, gab die Geschäftsfrau Auskunft. Darüber hinaus können Kurpatienten und auch Touristen in ihrem Laden unterschiedliche Postkarten erwerben.

Wie Bernd Kämpfer weiter informiert, sind die Merchandising-Artikel auch im neu gestalteten Wachhaus erhältlich. Somit können sich die Besucher aus der Stadt der über 100 Brücken auch im historischen Gebäude ein Mitbringsel als Andenken an den Kalbe-Besuch sichern.

Von Henning Lehmann

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