„Gefahr im Verzug“: Kastanie in Alt-Jemmeritz musste am Dienstag abgetragen werden

22 Meter hoch und von innen hohl

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Nach und nach wurde die alte Kastanie in Alt-Jemmeritz am Dienstag abgetragen und anschließend gefällt. Laut Stadtverwaltung war „Gefahr im Verzug.“

Jemmeritz. Im Auftrag der Stadt Kalbe hat eine Fachfirma aus dem Einheitsgemeinde-Gebiet am Dienstag eine alte Kastanie in Alt-Jemmeritz entfernt. Laut Gutachten war „Gefahr im Verzug.“

Der Hohlraum im Stamm der gefällten Kastanie ist deutlich zu erkennen.

Und wie sich während der Fäll-Arbeiten herausstellte, war der große Baum, der rund 22 Meter in die Höhe ragte, tatsächlich nicht mehr ganz gesund. Der mächtige Mittelstamm wies im Inneren einen Hohlraum auf, dessen Feuchtigkeit dafür hätte sorgen können, dass der Baum allmählich abstirbt und bei einem weiteren Fortbestand möglicherweise umkippt – nur wenige Meter entfernt steht ein Eigenheim-Neubau. Eine weitere Beschneidung des Baumes hätte zur Folge haben können, dass die Kastanie – vergleichbar mit der tausendjährigen Jemmeritzer Eiche nur einen Steinwurf entfernt – allmählich abstirbt.

Das Vorhaben war zwar von der Kalbenser Stadtverwaltung in Auftrag gegeben worden. Der Kakerbecker Ortschaftsrat – Jemmeritz ist ein Ortsteil von Kakerbeck – war aber informiert.

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