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Löschwasserbrunnen werden in Einheitsgemeinde Kalbe gebohrt

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Von: Ina Tschakyrow

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Löschwasserbrunnen wurde gebohrt
Für Kalbe wird ein neuer Standort für den Löschbrunnen benötigt. © Ina Tschakyrow

Um die Löschwasserversorgung zu sichern, werden in Kalbe, Kakerbeck, Jemmeritz und Sallenthin Löschwasserbrunnen gebohrt. In Kalbe muss nun ein neuer Standort gesucht werden, da die Brunnenbohrer nicht auf Wasser gestoßen sind.

Kalbe – Das Bohren von Löschbrunnen hat angefangen, informierte Ulf Kamith im Bauausschuss am Dienstagabend im Kalbenser Rathaus.

In Kakerbeck wurde der Löschbrunnen am Dorfgemeinschafthaus, wo sich auch die Feuerwehr befindet, bereits gebohrt. Es muss noch die Pumpe installiert werden, weitere Folgearbeiten werden später durchgeführt. Mit dem Löschbrunnen wird die Löschwasserversorgung wieder gewährleistet, informierte Ulf Kamith. Der Grundwasserspiegel ist aufgrund der jahrelangen Dürre gesunken, deswegen wurde ein Tiefbrunnen gebohrt. Ulf Kamith erklärte, dass „wir einen Stand von acht Metern haben. Wir können aber nur bis 7,50 Meter saugen“. Mit den Brunnen soll die Löschwasserversorgung auch in Kalbe, Jemmeritz und Sallenthin gesichert werden.

In Kalbe wurde am Mittwoch an der Wernstedter Straße neben der Einfahrt in den Buchenweg gebohrt. Weil allerdings auch bei entsprechender Tiefe kein Wasser gefunden wurde, wurde das Bohren schließlich abgebrochen. Ein neuer Standort muss deswegen nun vom Bauamt gesucht werden. In den nächsten Tagen werden die Löschbrunnen in Jemmeritz am Friedhof und in Sallenthin in der Dorfmitte gebohrt.

Wann die Arbeiten abgeschlossen sind und die Löschbrunnen genutzt werden können, könne derzeit noch nicht gesagt werden, teilte Ulf Kamith mit. Wegen Lieferengpässen könne es dauern, bis die Pumpen vor Ort sein werden.

Ulf Kamith sagte weiter, dass auch in Zethlingen und Wustrewe Tiefbrunnen zur Löschwasserversorgung gebohrt werden sollen.

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