Ortschaftsrat Kalbe ist für Teilöffnungen des Kurparks

Liebesinsel öffnen, damit Brücke saniert werden kann

Ein Bauzaun steht vor der Liebesinsel im Kurpark Kalbe, der gesperrt ist.
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Das Areal rund um die Liebesinsel sollte ertüchtigt und freigegeben werden, damit auch die Brücke saniert werden kann, diskutierte jüngst der Ortschaftsrat Kalbe.
  • Hanna Koerdt
    vonHanna Koerdt
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Noch bevor irgendwann der gesamte Kurpark umgestaltet und schließlich wieder für Spaziergänger geöffnet wird, sollten zumindest Teile vorab wieder öffnen, diskutierte jüngst der Ortschaftsrat. Im Fokus steht dabei die Liebesinsel.

Kalbe – Der Wunsch nach zumindest einer Teilöffnung „ist bei der Bevölkerung da“, erklärte Kalbes Ortsbürgermeister Heiko Gabriel vor Kurzem im Ortschaftsrat. Die Mildepromenade entlang des Kurparks, der Weg am Karpfenteich und die Zuwegung zur Wassertretstelle seien bei der Stadt für eine Öffnung in der Prüfung, „die Vorbereitungen wurden getroffen, die Maßnahmen stocken aber“, erklärte Heiko Gabriel. Es müssen, um die Wege wieder freigeben zu können, entsprechende Fällungen gemacht werden, damit von sturzgefährdeten Bäumen keine Gefahr ausgeht. Erst vor Kurzem war wieder ein Baum auf die Mildepromenade und teils in die Milde gestürzt. Die Maßnahmen kosten aber Geld. Das „Problem der Verwaltung ist, dass der Haushalt noch nicht bestätigt ist und das verzögert die Ambitionen der Stadt, die Wünsche der Bürger und Gäste zu erfüllen“, erklärte Heiko Gabriel. Besonders die Wassertretstelle soll wieder genutzt werden dürfen, nachdem sie im vergangenen Jahr auf Initiative des Tourismusvereins in Kooperation mit der Raiffeisenbank Kalbe-Milde und der Stadt erneuert wurde.

Zusätzlich zu den Plänen diese Teile des Kurparks zu öffnen, sollte die Stadt aber auch prüfen, ob der Weg zur Liebesinsel ebenfalls wieder freigegeben werden könnte, wenn man dort in den Baumbestand eingreift, erklärte der Ortsbürgermeister. Denn auch diesen Wunsch gebe es. Außerdem könne so auch damit begonnen werden, die Brücke zur Liebesinsel zu sanieren. Dafür hatten Akteure des Kalbenser Gewerbestammtisches, Tourismusvereins sowie Kultur- und Heimatvereins im vergangenen Jahr Spenden gesammelt. Volkmar Erl stimmte Gabriel zu, dass es wichtig sei, die Sanierung zu beginnen, da die Holzpreise aktuell stetig steigen, merkte Erl an.

Sobald der Haushalt bestätigt ist, müssen „wir reagieren“, befand Heiko Gabriel.

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