Erneute Sturmschäden / Bei Besserung des Wetters wird schnell reagiert

Kurpark in Kalbe bleibt vorerst gesperrt

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Weil weiterhin starke bis stürmische Böen durch Kalbe fegen, besteht weiterhin Gefahr umstürzender Bäume. Deshalb bleibt der Kurpark vorerst gesperrt.

Kalbe – Vor rund drei Wochen fegte Sturmtief „Sabine“ durch das gesamte Bundesgebiet. In den Parks der Mildestadt entstanden dadurch viele Baumschäden – einige fielen komplett um, andere standen in Schräglage. Der komplette Kurpark musste gesperrt werden.

Und er bleibt es vorerst.

Eigentlich sollte der Kurpark bereits vor einer Woche wieder für Spaziergänger geöffnet werden. Doch die Arbeiten verzögerten sich wegen des anhaltenden schlechten Wetters. Inzwischen sind „die Sturmschäden von Sabine beseitigt und die Wege wieder frei“, informiert Ordnungsamtsmitarbeiter Jörg Kraberg auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Aber die Bäume die quer lagen und gefällt werden mussten, sind noch nicht endgültig beräumt. Theoretisch könnte der Kurpark wieder geöffnet werden. Jedoch kam kurz nach Sabine das nächste Sturmtief „Xanthippe“ und verursachte erneut Schäden in den Kalbenser Parks. „Diese Schäden sind noch nicht weg“, so Kraberg. Ein Baum steht im Kurpark schräg in einen nebenstehenden rein und die Krone eines anderen Baumes wurde gebrochen und droht abzustürzen.

Für Spaziergänger droht also weiterhin Gefahr. Deshalb „bleibt der Kurpark weiterhin gesperrt, wir wollen die nachfolgenden Wetterlagen abwarten“, so Jörg Kraberg. Denn es soll weiterhin unbeständig bleiben. Er appelliert, sich auch tatsächlich an die Sperrungen und Wetterwarnungen zu halten, auch im Pionierpark, wo vor Kurzem sogar bei mäßigem Wind ein Baum auf den Weg stürzte. Mit dem aufgeweichten Boden durch den anhaltenden Regen „ist die Gefahr noch größer, dass jemand zu Schaden kommt“, sagt auch Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth: „Wenn sich das Wetter beruhigt, werden wir aber schnell reagieren und die Sperrung aufheben.“

Die Parks in Kalbe werden generell in den kommenden Jahren viel Pflege benötigen. Viele Bäume sind stark angegriffen durch Pilze, Insekten und die Trockenheit.

VON HANNA KOERDT

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