Kritik in Prüfung aufgenommen

Bewertungen für Alternativen zur Buslinie 100 sollen bald vorgestellt werden

Für die Buslinie 100, eine Direktverbindung für Kalbenser nach Salzwedel und Magdeburg, sollen Anfang Februar Alternativen vorgestellt werden. Foto: Archiv
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Für die Buslinie 100, eine Direktverbindung für Kalbenser nach Salzwedel und Magdeburg, sollen Anfang Februar Alternativen vorgestellt werden.

Kalbe – Am Dienstag fand auf Einladung von Michael Ziche ein Gespräch über die Buslinie 100 beim Landkreis zwischen ihm, Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth, Ortsbürgermeister Heiko Gabriel und Kalbes Stadtratsvorsitzender Ortrun Cyris sowie Ronald Lehnecke, Geschäftsführer der PVGS mbH und Kreismitarbeitern statt.

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Inhaltlich ging es um die anstehenden Veränderungen im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr des Altmarkkreises Salzwedel und den damit verbundenen Auswirkungen für Kalbe, Wernstedt und Engersen, teilt der Altmarkkreis in einer Pressemitteilung mit. Ursprünglich geplant war es, die Buslinie 100, die zwischen Salzwedel und Magdeburg fährt und dabei auch durch die genannten Orte der Einheitsgemeinde, bereits ab Jahresbeginn durch Klötze und nicht mehr Kalbe zu schicken. Für Bürger der Einheitsgemeinde sollte dann die Möglichkeit bestehen, in Wiepke in die Buslinie 100 umzusteigen. Aufgrund der Kritik der Stadt und von Bürgern, die wütend waren, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden, wurde der Plan verworfen. Stattdessen werden aktuell Alternativen geprüft. In dem Gespräch „wurden sowohl die vorgebrachte Kritik als auch Vorschläge der Bürger und Institutionen aufgegriffen und die daraufhin geprüften Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen besprochen. Unter Mitnahme der im Gespräch ausgetauschten Argumente wird nunmehr seitens des Aufgabenträgers eine abschließende Bewertung vorgenommen, die sowohl der Stadt Kalbe Milde als auch dem Kreistag des Altmarkkreises Salzwedel zugehen wird“, heißt es in der Pressemitteilung.

Angedacht sei außerdem, die Bewertung der Ergebnisse im Kreisbauausschuss am Dienstag, 4. Februar, und am Donnerstag, 6. Februar, auch im Kalbenser Stadtrat vorzustellen. Eine Auskunft dazu, welche Alternativen überhaupt geprüft werden und ob eine Direktverbindung durch Kalbe noch immer im Bereich des Möglichen ist, wird aktuell noch nicht gegeben. Dass die Direktverbindung der Linie 100 möglicherweise für sie wegbricht, ist der größte Kritikpunkt der Kalbenser. Der Umstieg bedeute eine Qualitätsabnahme für die Stadt, machten im November Arbeitgeber der Mildestadt, Kommunalpolitiker und Bürger deutlich.

VON HANNA KOERDT

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