Projekt soll möglichst im März beginnen

Kosten für Schul- und Hortumbau in Brunau auf 1,1 Millionen gestiegen

Die Umbaumaßnahmen an der Grundschule in Brunau, im Zuge derer der Bau einer Aula bzw. Mensa geplant ist, sollen möglichst im März beginnen. Der Bauantrag ist gestellt. Die Kosten sind aber noch einmal gestiegen.
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Die Umbaumaßnahmen an der Grundschule in Brunau, im Zuge derer der Bau einer Aula bzw. Mensa geplant ist, sollen möglichst im März beginnen. Der Bauantrag ist gestellt. Die Kosten sind aber noch einmal gestiegen.

Brunau – Für den Umbau der Brunauer Grundschule wurde der Bauantrag gestellt, informierte Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth im Zuge der jüngsten Hauptausschusssitzung. Baubeginn soll möglichst schon in diesem März sein, enden sollen die Maßnahmen dann im Juni 2021.

Die Kosten für das neben dem Kalbenser Gerätehaus derzeit größten Investitionsprojekt der Kommune sind inzwischen auf 1,1 Millionen Euro gestiegen.

Zunächst wurden von der Stadt 745 000 Euro für die Arbeiten an dem Gebäude, an dem auch der Hort angebaut ist, eingeplant. Bei dieser Variante sollte der Hort abgerissen und anstelle dessen ein neuer Toilettentrakt angebaut werden. Der Hort soll ins eigentliche Schulgebäude integriert werden. Doch Lehrer, Mitarbeiter und Ortschaftsrat sprachen sich für eine andere Variante aus, nämlich eine Mensa bzw. Aula als Anbau.

Diesem Wunsch folgten die städtischen Gremien nach mehreren Beratungen. Der Mensaanbau ließ die Kosten dann auf 850 000 und inzwischen auf 1,1 Millionen Euro steigen. Bei Begehungen des Objektes wurde deutlich, dass für die Elektronik mehr ausgegeben werden muss, außerdem sind allgemein Baukosten gestiegen. Es gibt zwar für die Umbauten, die unter anderem auch Maßnahmen für den Brandschutz enthalten, eine Schulbauförderung. Diese beträgt allerdings nur einen kleinen Teil der Gesamtsumme, nämlich 173 700 Euro.

Eine Teilung der Bauarbeiten, wie es beim Bauausschuss kürzlich Brunaus Ortsbürgermeisterin Ortrun Cyris mit Blick auf die explodierten Kosten vorschlug, würden allerdings noch höhere nach sich ziehen, beispielsweise für umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, wenn man die für den Hort vorgesehenen Bereiche als Erstes bauen würde, damit die Kinder dort schon betreut werden könnten. Denn die Bauarbeiten laufen während des Schulbetriebes, allerdings größtenteils in den Nachmittagsstunden, damit die Kinder lernen und sich aufhalten können. Die Bauarbeiten werden mit dem Abriss des Hortgebäudes begonnen. Wo die Brunauer Hortkinder in dieser Zeit betreut werden, muss bis dahin aber noch geklärt werden.

VON HANNA KOERDT

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