Jeetzer „Knirpsenland“-Team und Eltern im Stadtrat besorgt, dass Hortkinder nach Brunau gehen könnten

Kitaschließung ist keinesfalls Thema

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Sigrun Mösenthin, die Leiterin des „Knirpsenlandes“ in Jeetze, sprach im Stadtrat vor. 

koe Jeetze / Kalbe. „Ist das der Anfang vom Ende der Kita Jeetze?“, fragte am Donnerstag im Stadtrat Sigrun Mösenthin.

Die Leiterin des „Knirpsenlandes“ war mit Einwohnern, Eltern und Erziehern zur Sitzung gekommen, um ein Plädoyer für die Kita zu halten und in der Einwohnerfragestunde zu erfahren, was die Pläne der Stadt bezüglich der Kita seien.

Hintergrund: Die Kita hatte in Absprache mit Karsten Ruth einen Antrag auf Fördermittel gestellt, um einen Anbau zu finanzieren. Denn die Einrichtung ist sehr gut besucht und platztechnisch ausgereizt. Vor Ort schauten sich deshalb der Bau- sowie der Finanzausschuss die Einrichtung an. Dabei wurde deutlich, dass ein weiterer Anbau nicht sinnvoll ist. Auch ein Planer habe bestätigt, dass ein Ausbau nach vorne zur Straße nicht praktikabel sei, es zum Beispiel keinen natürlichen Lichteinfall geben würde. Überlegt wird nun, ob man die Kita entlastet, indem man die Hortkinder, die in Jeetze betreut werden, stattdessen im Brunauer Hort unterbringt. „Uns würde damit eine wichtige Säule wegbrechen“, so Mösenthin. Nun bestünden die Befürchtungen, dass damit ein Prozess angeschoben werde, der in der Schließung der Kita münde. Das allerdings sei nicht der Fall, erklärte Karsten Ruth. Er bestätigte die gute pädagogische Arbeit der Kita und betonte, dass die Einrichtung nicht in Gefahr sei. Schon, weil die Auslastung sehr hoch sei. Es müsse ohnehin erst geprüft werden, ob eine Unterbringung der Jeetzer Hortkinder im Brunauer Hort, der ans Schulgebäude angeschlossen ist, räumlich überhaupt möglich ist. Die Existenz der Kita werde und solle durch diese Möglichkeit nicht gefährdet werden, allerdings könnte sie eine Entlastung bedeuten und eine Stärkung des Grundschulstandortes Brunau. Auch Stadtrats-Vorsitzender Gerhard Gansewig betonte, dass darauf geachtet werde, den Erhalt der Kita zu sichern.

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