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„Immer hinein“ ins Bürgermeisterbüro

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Von: Stefan Schmid

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Krawatte wird abgeschnitten.
Schnipp-Schnapp, der Schlips ist ab. © Stefan Schmidt

Am 11. 11. begann auch in Kakerbeck die närrische Zeit.

Kakerbeck – „Es ist schön, dass wir in der neuen Session wieder all das machen können, was wir vor Corona getan haben.“ Das sagt Kay Fankhänel, der Präsident der Kakerbecker Karnevalsgesellschaft, als er am Freitag vor dem Dorfgemeinschaftshaus steht. Die Narren „eroberten“ das Büro von Ortsbürgermeister Ulf Kamith, indem sie ihn symbolisch den Schlips abschnitten – das übernahm Fankhänel persönlich – und im Gegenzug den „Rathausschlüssel“ überreicht bekamen. Unter dem – in diesem Fall äußerst passenden – Kakerbecker Motto „Immer hinein“ ging es hinein ins Gebäude. Aber nur, um die dort stehenden Sektflaschen zu köpfen und auf die närrische Zeit anzustoßen. Die zweijährige Corona-Zeit mit Absagen und Einschränkungen haben die Kakerbecker Narren „relativ gut überstanden“, wie Kay Fankhänel erklärt. Im Februar findet die Prunksitzung statt, die närrischen Nachwuchstänzer haben oft genug zwangsweise alleine geübt, haben aber keinen Aderlass zu verzeichnen: 28 Kinder sind momentan dabei. Neben der Prunksitzung gib es im Februar auch den Kinderkarneval und den närrischen Umzug durchs Dorf.

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