Kadaver zwischen Kalbe und Altmersleben gefunden

Kalbe: Toter Schwan hatte keine Vogelgrippe

Sperrbezirk in der Einheitsgemeinde Kalbe wegen der Vogelgrippe.
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Der tote Schwan bei Kalbe hatte keine Vogelgrippe. Auch alle anderen Tests bei Wildvögeln und Hausgeflügel fielen nun negativ aus.
  • Hanna Koerdt
    vonHanna Koerdt
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Am Mittwoch, 24. März, wurde zwischen Kalbe und Altmersleben ein toter Schwan gefunden. Das Veterinäramt des Altmarkkreises Salzwedel ließ das Tier auf Vogelgrippe testen. Das Ergebnis ist negativ.

Kalbe –Im Altmarkkreis Salzwedel wurden seit Anfang Februar bisher 22 verendete Wildvögel – davon zwölf Bussarde, sechs Reiher, zwei Eulen, ein Kormoran und zwei sonstige Wildvögel – gemeldet und zur Untersuchung an das Landesamt für Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt eingesandt. Von diesen wurde bisher nur der am 15. März bei Vienau aufgefundene Uhu positiv auf den Virus HPAIV H5 getestet.

Vogelgrippe: Alle Tests bei Hausgeflügel negativ

Bei dem bisher einzigen Ausbruchsbestand für Geflügelpest beim Hausgeflügel im Altmarkkreis Salzwedel – betroffen war eine Haltung in Vietzen – handelt es sich um eine nicht gewerbliche Kleinsthaltung. Um diesen Ausbruch wurde ein drei Kilometer umfassender Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet (AZ berichtete). Im Sperrbezirk waren dem Veterinäramt 52 Geflügelhaltungen gemeldet, davon waren neun aber derzeit ohne Tiere. 25 Geflügelhaltungen im Sperrbezirk waren dem Veterinäramt nicht bekannt und mussten neu angemeldet werden. „Bei allen 77 Geflügelhaltungen im Sperrbezirk handelt es sich um nicht gewerbliche Kleinsthaltungen. Diese wurden durch Mitarbeiter des Veterinäramtes Salzwedel am 17. und 18. März klinisch untersucht und beprobt, dabei wurden insgesamt 394 Blut- und Tupferproben entnommen. Alle Proben außerhalb der betroffenen Kleinstgeflügelhaltung wurden vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt negativ auf aviäre Influenza getestet“, teilt der Altmarkkreis mit.

Sperrbezirk nur noch bis 9. April?

Damit wurde kein weiterer Ausbruch festgestellt. Sofern keine weiteren Ausbrüche im Haus- oder Wildvogelbestand festgestellt werden, könnte der Sperrbezirk um Vietzen am Freitag, 9. April, in das Beobachtungsgebiet übergehen. Das gesamte Beobachtungsgebiet könnte dann zum Sonntag, 18. April, aufgehoben werden. Ob zu diesem Zeitpunkt auch die Aufstallungspflicht für den Landkreis aufgehoben werden kann, entscheidet das Veterinäramt nach einer Risikobewertung.

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