Eigene Websites mit Infos für (künftige) Eltern

Kalbenser Kitas präsentieren sich online

Torist-Info-Leiterin Jessica Baldauf und Verwaltungsmitarbeiterin Marina Krüger schauen sich die Kita-Homepages an
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Jessica Baldauf (vorne) und Marina Krüger arbeiteten seit mehreren Monaten mit Azubi-Förder-Projektanten und den Kindereinrichtungen der Einheitsgemeinde Kalbe daran, die Websites der Kitas und des Hortes zu erstellen.
  • Hanna Koerdt
    VonHanna Koerdt
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Die Kitas der Einheitsgemeinde Kalbe haben ab sofort ihre ganz eigenen Homepages, auf denen Eltern und interessierte künftige Eltern über alle Themen vom Konzept bis zu Terminen informiert werden.

Kalbe – Wie ist das pädagogische Konzept ausgerichtet? Und wie sieht die Kita aus? Diese Fragen stellen sich Eltern, die ihr Kind in einer Einrichtung betreuen lassen möchten. Eltern, deren Kinder bereits eine Kita besuchen, wollen eher wissen, welche nächsten Termine anstehen. Über all diese und noch weitere Themen informieren ab sofort die Kinderbetreuungseinrichtungen der Einheitsgemeinde Kalbe auf ihren eigenen Homepages.

Websites entstanden durch Azubi-Förderprojekt

Möglich wurde die Umsetzung durch eine Förderung des Fördervereins für regionale Entwicklung. Im Zuge von Azubi-Projekten erstellen Berufsschüler und Studierende unter anderem Homepages während ihrer praxisnahen Ausbildung. Für die Stadt sind damit keine Kosten, bis auf die investierte Arbeitszeit der Verwaltungs- und Einrichtungsmitarbeiter, verbunden. „Auch der Support für die nächsten zehn Jahre ist kostenfrei“, sagt Tourist-Info-Leiterin Jessica Baldauf, zu deren Aufgabengebiet auch das Förderscouting gehört.

Umgebung, Konzepte, Team und Termine

Etwa ein halbes Jahr hat es von der ersten Information über die Förderung bis zu den fertigen Seiten gedauert. Die Websites der sechs Einrichtungen – Hort „Abenteuerland“ in Kalbe, Kita „Märchenland“ in Kalbe“, Kita „Zwergenland“ in Kakerbeck, Kita „Knirpsenland“ in Jeetze, Kita „Waldspatzen“ in Brunau sowie Kita „Zwergenland“ in Badel – sind gleich bzw. sehr ähnlich aufgebaut. Luftbildaufnahmen der Orte, die von Tom Przibilla, dessen Altmark-Fotografien im Rathaus ausgestellt wurden, für die Websites gemacht wurden, zeigen beispielsweise die Umgebung der Kitas. Unter den Menüpunkten erfahren künftige oder gegenwärtige Eltern alles, was es über die Einrichtungen zu wissen gibt: Unter „Aktuelles“ stehen Veranstaltungen und andere wichtige Informationen, auch gibt es die Rubrik „Gut zu wissen“, wo die Eltern etwas über den Tagesablauf, die Mahlzeiten, Hol- und Bringzeiten etc. erfahren können. Auf ihren Homepages zeigen die Kitas auch die Innenräume, stellen sich als Team vor oder informieren über individuelle pädagogische Konzepte und Arbeitsweisen. Die letzten Informationen werden noch eingeholt, erklärt Jessica Baldauf, die dafür in den vergangenen Monaten mit den Einrichtungen, Fachamtsmitarbeiterin Marina Krüger und Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth zusammenarbeitete.

Kitas sind Anreiz für junge Familien

Das Internet gebe den Einrichtungen ein gutes Podium, um die Eltern bei der Wahl einer Kindertagesstätte zu unterstützen, sagt Karsten Ruth und fügt hinzu: „Die Kitas unserer Einheitsgemeinde sind für die Stadt auch ein strategisches Instrument, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken“, denn schließlich ist bei eventuellen Um- und Zuzügen junger Familien die Frage nach einem Betreuungsort für ihre Kinder eine der ersten und wichtigsten. Auf den Homepages erhalten sie nun ein „realitätsnahes Bild, wo sie ihre Kinder hingeben“, erklärt Ruth, noch bevor sie sich in den Einrichtungen vor Ort vorstellen. Und in der jetzigen Corona-Situation helfen die Homepages den Eltern, zum Beispiel durch den Zugriff auf Dokumente zum Download wie die Gesundheitsabfrage.

Die Inhalte werden künftig von den Mitarbeitern der Kitas aktualisiert, erklärt Marina Krüger. Das bedeute zwar Arbeit und Zeit, aber letztlich auch die Chance, sich modern darzustellen.

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